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Volmepark: Einjährige Erfolgsgeschichte

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Am 25. Juli 2015 erfolgte die Freigabe des Parks durch die Gemeindeverwaltung. Anschließend testeten viele Kinder sofort begeistert die Sandkästen und Spielmöglichkeiten aus.

Schalksmühle - Der Volmepark wird, trotz anfänglicher Bedenken, von den Schalksmühlern sehr gut angenommen.

Mittlerweile ist bereits ziemlich genau ein Jahr seit der Freigabe des neu gestalteten Volme-Freizeitparks im Schalksmühler Ortszentrum Ende Juli 2015 vergangen. Nach einiger Kritik und ablehnenden Stimmen im Vorfeld ist der kleine Freizeitpark an der B 54 längst zu einer der Anlaufstellen in der Gemeinde geworden – für viele Schalksmühler, aber auch Menschen aus dem gesamten Volmetal.

„Mit solch einer Resonanz hatten wir nach der Fertigstellung dieses Regionale-Projekts gar nicht gerechnet. Aber die Menschen kommen nicht nur aus Schalksmühle, sondern wirklich auch aus dem näheren Umfeld“, sagt Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Planen und Bauen der Gemeindeverwaltung, zufrieden.

Emmerichs berichtet beispielsweise über Kindergartengruppen, die in der Vormittagszeit häufiger im Volmepark anzutreffen seien: „Die kommen aus Hagen-Dahl oder Lüdenscheid, reisen mit dem Zug an, spielen dann im Volmepark und essen noch ein Eis im Eiscafé Venezia, bevor sie sich wieder auf den Rückweg machen.“

Für Emmerichs ist die hohe Frequentierung des Volmeparks eine Bestätigung, das Projekt trotz der anfänglichen Widerstände in der jetzigen Form realisiert zu haben. „Gut, dass wir es so gemacht haben. Ich habe den Eindruck, der Volmepark ist mittlerweile quasi von allen akzeptiert.“

Bahnhofsumfeld: Ähnliche Entwicklung?

Bis auf einen Schriftzug an der Mauer der Sitzstufenanlage an der Volme habe man bisher kaum Probleme mit Vandalismus. „Das ist absolut erfreulich, die Menschen achten auf den Park, das Angebot wird wertgeschätzt“, freut sich Emmerichs.

Auf eine ähnlich positive Entwicklung wie beim Volmepark hofft der Fachbereichsleiter mit der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes, die ab 2017 geplant ist, bei einem weiteren Regionale-Großprojekt.

„Bisher konnten wir noch nicht alle davon überzeugen. Das wird wahrscheinlich erst gelingen, wenn die Neugestaltung realisiert und das Ergebnis zu sehen ist“, sagt Emmerichs.

Nachdem der Gemeinderat Anfang Juli in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause der Vorentwurfsplanung des Architekturbüros ASS mit breiter Mehrheit zugestimmt hatte (wir berichteten), wurden durch die Gemeindeverwaltung mittlerweile die weiteren Planungsschritte beauftragt.

„Die Arbeiten laufen, wir warten jetzt auf die Ergebnisse“, sagt Emmerichs. Sobald diese vorliegen, sollen sie der Öffentlichkeit im Rahmen einer zweiten Bürgeranhörung präsentiert werden.

„Das wird aber wahrscheinlich erst nach den Sommerferien der Fall sein“, sagt Emmerichs.

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