Typisierungsaktion bei Firma Jung

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Denis Galkowski (rechts) hatte die Idee zur Typisierungsaktion – Jonas Raczkowski und Jacqueline Gluschak gehörten zu den Kollegen, die mitmachten.

Schalksmühle - Eine Knochenmarkspende kann Leben retten und je mehr Menschen sich als Spender registrieren lassen desto größer ist die Chance, für an Blutkrebs Erkrankte einen geeigneten Spender zu finden. Eigentlich eine ganz einfache Formel, zumal es nicht schwierig ist, sich als Spender registrieren zu lassen. Das dachte sich zumindest Denis Galkowski, der selbst schon seit einigen Jahren bei der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) registriert ist. Durch einen Werbespot an seine eigene Typisierung erinnert, wollte der 25-Jährige andere motivieren, es ihm gleich zu tun und sprach dazu seinen Arbeitgeber an.

Bei der Geschäftsführung der Firma Jung an, wo Galkowski im Werkzeugbau tätig ist, erhielt er die volle Unterstützung und bei einer Betriebsversammlung warb er für die Typisierungsaktion, die er nun am Montag in einem Schulungsraum des Unternehmens durchführte. Das Material dafür wurde von der DKMS zur Verfügung gestellt. Ein Abstrich der Wangenschleimhaut, sorgfältig mit einem Watteträger genommen reicht schon aus. Dann muss die Probe mit einem Aufkleber versehen werden, dessen Gegenstück sich auf einem Datenblatt befindet, das ausgefüllt werden muss. Größer ist der Aufwand nicht. Die gesammelten Proben werden dann an die DKMS geschickt.

37 Kollegen und Kolleginnen nahmen schließlich teil, freute sich der Organisator. Es hätten auch noch mehr Interesse gehabt, sagt Galkowski, aber wer beispielsweise älter als 55 Jahre ist, kommt nicht mehr als Spender in Frage. Die Firma Jung unterstützte die Aktion auch finanziell, indem sie die Kosten für die Typisierungsaktion übernimmt – für jeden potenziellen Spender seien das etwa 40 Euro, erklärt Galkowski. Außerdem habe Geschäftsführer Harald Jung angeregt, dass Galkowski die Aktion im Zweigwerk in Lünen wiederholen könnte.

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