„Trash-Buster“-Aktion der Naju-Gruppe im Bereich des Volmeparks

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Die Mitglieder der Waldigelgruppe der Naju sammelten im Bereich des Volmeparks Unrat auf.

Schalksmühle - Von Zigarettenkippen, Glasscherben, Plastikdeckeln, Hundekottüten und anderem Unrat befreite die Waldigelgruppe der Naturschutzjugend (Naju) am Donnerstag den Volmepark und die Uferregion der Volme.

In grünen Westen, die die Kinder als Volmepark-Paten ausweisen, durchforsteten sie das Gelände. Im Rahmen ihres monatlichen Treffens engagierte sich die Gruppe für die Sauberkeit von Park und Gewässer.

Zum Aufsammeln des Mülls hatte Petra Hertwig, die die Leitung der Naturschutzjugend Halver-Schalksmühle übernimmt, Arbeitshandschuhe, Müllzangen und -säcke dabei. Unterstützt wurde sie bei der Säuberungsaktion von Alex Pöthen.

Insgesamt zwei Kilogramm Müll fanden die Kinder auf dem Gelände. Der auffälligste Fund war eine Mini-Wasserpfeife. Ansonsten gehörten achtlos weggeworfene Plastiklöffel, Pizzaschachteln oder Trinkdosen zu den unliebsamen Funden.

Auch über einen eingewanderten Flusskrebs „stolperten“ die Kinder bei der Arbeit am Gewässer. Hoch erfreut zeigte sich Gerwart Pätsch, der das Patenschaftsprogramm für den Volmepark im Vorjahr ins Leben gerufen hatte, über den Einsatz der Kinder und ihre „Trash-Buster“-Aktion. Als „etablierte Gruppe“, die tatkräftig beim Sauberhalten des Parks hilft, lobte er die fleißigen Müllsammler.

Sehr aktiv seien überdies die Kinder von der Kita Wansbeckplatz. Als „guten Effekt“ bewertete er zudem die Tatsache, dass sich des Öfteren Privatleute melden, wenn ihnen im Park etwas auffällt.

Jedes Fundstück trug Hertwig sorgsam in eine Liste ein, die an den Naturschutzbund (Nabu) – die Dachorganisation der Naturschutzjugend – weitergereicht wird. Der Nabu hatte im Vorfeld zum Tag des Gewässerschutzes aufgerufen. Neue Mitstreiter sind in der Naju-Gruppe, die sich bislang an jedem letzten Donnerstag im Monat von 17 bis 18.30 Uhr getroffen hat, willkommen.

Wie Hertwig erklärte, ist eine Verlegung der Gruppenstunde auf Freitag angedacht. Angesprochen, sich mit der Natur vor der eigenen Haustür zu beschäftigen, sind Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren.

Während der Sommermonate trifft sich die Gruppe an der SGV-Hütte am Wippekühl. In der kalten Jahreszeit ist der Kindergarten „Junges Gemüse“ an der Viktoriastraße Anlaufstation. „Wir sind aber immer draußen“, betonte die neue Leiterin der Gruppe

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