Autobahn 45

A 45: Talbrücke Sterbecke wird zum dauerhaften Nadelöhr

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Ab Ende November sollen Lastwagen an der Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord wieder in Richtung Dortmund auf die Autobahn 45 fahren können.

Schalksmühle - Die Arbeiten an der Autobahn-45-Talbrücke Sterbecke im Bereich der Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord laufen. Die Auswirkungen sind für die Verkehrsteilnehmer bereits spürbar und werden dies wohl Jahre bleiben.

So wurden schon Ende vergangener Woche durch die Autobahnniederlassung Hamm von Straßen.NRW im Bereich der Talbrücke in Fahrtrichtung Frankfurt Ummarkierugsarbeiten durchgeführt.

Statische Nachberechnungen hatten zuvor ergeben, dass die alte Brücke von 1967 nicht mehr die erforderliche Tragkraft besitzt, um den Schwerlastverkehr aufzunehmen. Um die Brücke zu entlasten, wurde der zweite Überholfahrstreifen eingezogen, und der Verkehr nach links verschwenkt, so dass nur noch zweistreifig über die Talbrücke gefahren werden kann. „Zu Spitzenzeiten ist mit Behinderungen zu rechnen“, teilt Straßen.NRW mit.

Zwei-Spuren-Regelung bleibt bis zum Neubau

Die Zwei-Spuren-Regelung in Fahrtrichtung Frankfurt soll bis zum geplanten Ersatzneubau der Talbrücke Sterbecke bestehen bleiben. „Wann dieses Projekt umgesetzt werden kann, ist noch nicht festgelegt“, sagte Markus Miglietti, Pressesprecher der Autobahnniederlassung Hamm.

In Fahrtrichtung Dortmund laufen zurzeit Arbeiten zur Verstärkung der Brücke damit der Lkw-Verkehr wieder in Lüdenscheid-Nord auffahren kann. Die Brücke wird mit zusätzlicher Bewehrung aus Spannstahl in Längsrichtung verstärkt. So werden in der Brücke insgesamt sechs Spannstränge mit einem Gesamtgewicht von 30 Tonnen montiert.

Die Baumaßnahme, die 1,73 Millionen Euro kostet und vom Bund finanziert wird, soll Ende November abgeschlossen sein. Anschließend ist laut Miglietti in Fahrtrichtung Dortmund bis zum Ersatzneubau mit keinerlei Einschränkungen mehr zu rechnen.

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