Talbrücke Sterbecke: Arbeiten bis Jahresende abgeschlossen

+
Noch bis Ende des Jahres müssen Auto- und Lkw-Fahrer in Fahrtrichtung Hagen im Bereich der Talbrücke Sterbecke mit Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen.

Schalksmühle - „Mit den Arbeiten liegen wir im Zeitplan.“ Franz-Josef Fischer vom Landesbetrieb Straßen.NRW berichtet von einem bisher sehr reibungslosen Ablauf der Verstärkungsarbeiten an der Talbrücke Sterbecke in Fahrtrichtung Hagen an der Autobahn-45-Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord.

Trotz des teilweise doch sehr verregneten Sommers hätten die Niederschläge zu keinerlei nennenswerten Verzögerungen des Arbeitsplans geführt. „Läuft alles so weiter, gehen wir davon aus, die Arbeiten bis Jahresende abschließen und die Auffahrt in Richtung Hagen dann auch wieder für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen freigeben zu können“, sagt Fischer.

In die Karten spielte Straßen.NRW und der ausführenden Fachfirma, dass ein Großteil der Arbeiten im sogenannten Hohlkasten der Brücke einige Meter unterhalb der eigentlichen Fahrbahn ausgeführt werden. „Da sind wir völlig witterungsunabhängig“, sagt Fischer. Um die Stabilität des Brückenbauwerks zu erhöhen, werden in den Hohlkasten in Längsrichtung sechs Spannglieder mit einer Gesamtlänge von etwa 1500 Meter eingezogen. „Die notwendigen Vorarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen. Jetzt beginnen wir mit dem eigentlichen Einzug der Spannseile“, so Fischer.

Über die gesamte Brücke verteilt, werden zudem von oben nach unten insgesamt 250 vorgespannte, 3,2 Zentimeter dicke Stahlträger, die den Beton zusammendrücken sollen, eingebaut. „Im äußeren Bereich der Brücke ist der Einbau erfolgt. Deshalb haben wir Anfang des Monats die Verkehrsführung im Baustellenbereich geändert und bauen die Stahlträger nun im inneren Bereich ein“, erklärt Fischer.

Straßen.NRW investiert 1,73 Millionen Euro

Sind auch dort alle Stahlträger eingebaut, sind die Arbeiter kurzzeitig doch einmal auf stabile Wetterverhältnisse angewiesen. „Um die neue, bituminöse Deckschicht aufzubringen, brauchen wir zwei, drei trockene Tage“, sagt Fischer.

Notwendig sind die Verstärkungsarbeiten, weil statische Nachrechnungen des Landesbetriebs Straßen.NRW ergeben haben, dass die Talbrücke die heutigen Lasten (täglich bis zu 55 000 Fahrzeuge) nicht mehr dauerhaft aufnehmen kann. Straßen.NRW investiert in diese Baumaßnahme 1,73 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare