Schinderhannes: Räumlichkeiten stehen weiterhin leer

+
Zum Jahresende 2015 schloss der Schinderhannes an der Worthstraße im Schalksmühler Ortszentrum. Seitdem stehen die Räumlichkeiten leer, werden nicht genutzt.

Schalksmühle - Im Dezember vergangenen Jahres schloss das Restaurant Schinderhannes nach fünf Jahren seine Türen an der Worthstraße in Schalksmühle. Seitdem stehen die Räume leer und können vermietet werden.

Die ehemalige Pächterin Marion Stamm war im Nebenerwerb als Gastronomin tätig, zog deshalb in kleinere Räumlichkeiten um und eröffnete bekanntlich das Café Holzwurm an der Bahnhofstraße.

Die Räume an der Worthstraße umfassen etwa 300 Quadratmeter – „mit Kegelbahn, getrennten Toiletten für Frauen und Männer und einer Küche“, erklärt Klaus Metzner, Inhaber und Vermieter.

Seit 18 Jahren ist er der Eigentümer und einen Mieter habe er bisher immer gefunden. „Die Räume sind wunderschön, ideal gelegen, mitten im Ort.“ Parkplätze seien außerdem reichlich vorhanden. Ob als Büro, Handel oder Schulungsraum – die Möglichkeiten der Anmietung seien zahlreich. Metzner suche aber vor allem nach einem dauerhaften Mieter.

Restaurant nicht die erste Wahl

Eine Kneipe oder ein Restaurant seien allerdings nicht seine erste Wahl: „Bisher lief das immer etwas schleppend. Die Letzten sind zwar gut klar gekommen, hatten aber auch noch Vollzeitjobs und die Gastronomie lief nebenher.“ Deutschland sei eine Servicewüste und gut laufende Gastronomie keine Selbstverständlich. „Das ist nicht einfach! Du musst nett sein zu den Gästen, gleichmäßig gute Qualität liefern und deine Öffnungszeiten auch einhalten“, sagt Metzner.

Letztlich müsse aber der Unternehmer die passende Idee haben und ihn damit überzeugen. Bisher gab es noch nicht viele Interessenten, die große Aufschrift in gelben Lettern an den Fenstern sei aber auch erst seit Kurzem vorhanden. „Ich denke, dass mögliche Mieter eher aus der Umgebung kommen werden und der Hinweis dort gut aufgehoben ist. Das muss sich jetzt erstmal rumsprechen und dann bin ich sehr guter Dinge, dass jemand passendes kommt.“

Internethandel oder Praxis?

Ein Internethandel sei zum Beispiel gut in den Räumen untergebracht, oder aber eine Praxis, sagt der Eigentümer. Es bestehe sogar die Möglichkeit, die Räume rollstuhlgerecht zugänglich zu machen. „Es gibt zig Möglichkeiten“, sagt Metzner. „Wir brauchen keinen Schnellschuss. Das ist nur was wert, wenn es etwas Dauerhaftes wird. Der Unternehmer muss dort klar kommen.“

Falls sich gar keine Lösung finde, könnten die Räume immer noch zu Wohnungen umgebaut werden. „Das sehe ich aber noch lange nicht“, erklärt Metzner.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare