Prozessauftakt

Beziehungsdrama: Schalksmühler wegen Totschlags vor Gericht

Symbolbild Gericht1 Urteil Justiz

Schalksmühle - Ein 42-jähriger Schalksmühler, der im März dieses Jahres seine ehemalige Lebensgefährtin erstochen haben soll, steht ab Montagmittag wegen Totschlags vor dem Hagener Schwurgericht.

Der Angeklagte war am 10. März blutverschmiert auf der Polizeiwache zunächst an der Prentzelstraße in Hagen erschienen und gab später auf dem Polizeipräsidium in Hagen an, seine Lebensgefährtin erstochen zu haben

Die Anklage geht davon aus, dass der Mann in der Nacht vom 9. auf den 10. März 2016 seine ehemalige Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung in Schalksmühle mit 53 Messerstichen erstochen hat, nachdem diese ihn wegen eines anderen Mannes verlassen haben und ihre persönlichen Gegenstände aus der gemeinsamen Wohnung geholt haben soll. Die zahlreichen Schnitt- und Stichverletzungen sollen unmittelbar zum Tod der Geschädigten geführt haben.

Der Angeklagte wurde 1974 in Hagen geboren und ist strafrechtlich bislang nicht in Erscheinung getreten. Er befindet sich seit dem Vorfall in Untersuchungshaft, teilt die Pressestelle des Landgerichts mit. Das Schwurgericht hat bislang sechs Verhandlungstermine anberaumt. Ein Urteil könnte demnach am 7. Oktober verkündet werden.

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