Schalksmühle: Mit neuem Funkmast kommt auch LTE

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Symbolfoto

Schalksmühle - Einstimmig machte der Gemeinderat am Montagnachmittag in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause den Weg frei für einen Ersatzneubau des Funkmasts der Deutschen Funkturm GmbH (DFMG) im Bereich der Straße „Am Mathagen“, der eine Verbesserung der Mobilfunkversorgung im Gemeindegebiet ermöglichen soll.

Dafür stimmten die Mitglieder einer notwendigen Änderung des Bebauungsplans zu, die es nun möglich macht, direkt auf dem Nachbargrundstück neben dem vorhandenen Funkmasten einen Ersatzneubau zu errichten.

Zuvor hatte Ralf Panske von der DFMG die Notwendigkeit der Maßnahme ausführlich erläutert. So bestehe der Wunsch der Mobilfunkanbieter neben dem klassischen GSM-Handynetz in Schalksmühle künftig unter anderem auch den LTE-Dienst, der schnelles Internet für mobile Endgeräte zugänglich macht, anzubieten. Weil der jetzige Mast aber statisch ausgelastet sei, könnten die dafür notwendigen technischen Anlagen nur an einen Neubau montiert werden.

Optimaler Standort

„Dieser Standort ist für uns der optimale, um eine möglichst hohe LTE-Abdeckung für den Ortskern zu haben“, erläuterte Panske anhand von Kartenmaterial. Alternativ sei es auch möglich Masten an anderen Stellen auf Mehrfamilienhäusern zu errichten, die LTE-Abdeckung sei dann aber jeweils deutlich schlechter. „Zudem müsste auch der jetzige Mast stehenbleiben, um weiterhin eine gute GSM-Versorgung zu garantieren“, sagte Panske.

Durch das Anbieten der neuen Dienste werde die Strahlenbelastung im Umfeld des Masts zwar eine andere sein als vorher, aber alle Grenzwerte würden eingehalten, versicherte Panske. Ebenso sagte er zu, den jetzigen Mast unmittelbar nach Inbetriebnahme des neuen demontieren zu wollen.

Kreis muss Genehmigung erteilen

Mit der Änderung des Bebauungsplans für das eine Grundstück auf dem der neue Mast entstehen soll von einem „reinen Wohngebiet“ in ein „allgemeines Wohngebiet“, schaffte die Gemeinde planungsrechtlich die Möglichkeit zur Errichtung des Ersatzneubaus. Die eigentliche Baugenehmigung wird durch den Märkischen Kreis erteilt, der zuvor den Antrag der DFMG auch noch einmal prüfen wird.

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