Rohbau in Reeswinkel steht

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Bauherren und Handwerker: Einrichtungsleiter Steffen Mischnick, Hausseelsorger Hans-Peter Osterkamp, Bauleiter Tobias Latton, Schreiner Eckhard Kukatsch und das Betreiberehepaar Andreas und Sigrid Mischnick mit Enkel Noah (von links).

Schalksmühle - Mit Handwerkern, Mitarbeitern und Bewohnern feierte die Familie Mischnick, Betreiber des Seniorenparks Reeswinkel, am Donnerstagnachmittag Richtfest an ihrem Erweiterungsbau.

Vier Monate nach dem ersten Spatenstich im Mai kamen alle am Bau Beteiligten in geselliger Runde zusammen, um bei besten Wetterbedingungen die Fertigstellung des Rohbaus zu feiern.

Neben Bauleiter Tobias Latton waren Eckhard Kukatsch, der am Neubau für Holzarbeiten, Fenster und Türen zuständig ist, und Björn Daßler (Tiefbau) bei der Feier dabei. „Das ist bisher die Baustelle, wo ich am wenigsten Stress habe“, sagte Einrichtungsbetreiber Andreas Mischnick bei der Begrüßung.

Ein besonderes Lob galt Bauleiter Tobias Latton, der 1993 als erster Zivildienstleistender im Pflegebereich des Seniorenparks tätig war und die Arbeit vor Ort aus eigener Erfahrung kennt. „Das ist ein großer Vorteil. Er weiß, was wir hier tun“, sagte Mischnick.

„Alles wird sich fantastisch verändern“

Eigens für die Feier waren die gerade begonnenen Arbeiten im Hof, wo künftig ein Klanggarten, ein Kinderspielplatz und Baumbeschattung das Gesicht des Seniorenparks prägen sollen, unterbrochen worden. Seit gestern wird am Erweiterungsbau, der eine Glasfassade erhält, und im Außenbereich wieder parallel gewerkelt.

Eigens für das Fest wurden die gerade begonnen Arbeiten im Hof für einen Tag unterbrochen.

„Im Frühjahr wird das Gelände nicht wiederzuerkennen sein, weil sich das alles fantastisch verändern wird“, stellte Andreas Mischnick in Aussicht.

Mit Grußworten bereicherten Eckhard Kukatsch und Tobias Latton die Feier, die in ein gemütliches Grillfest mündete. Eigenes Erleben machte Eckhard Kukatsch (Breckerfeld) dabei zum Ausgangspunkt persönlicher Ausführungen über die Schöpfung und die schöpferische Gabe des Menschen.

Den Sonntag als Ruhetag zu nutzen und sich an dem zu erfreuen, „was wir fertig bekommen haben“, mahnte er. „Das Gebäude ist schön, wird schön und soll allen dienen.“ Das Haus sei auf Fels gebaut, stellte Tobias Latton mit Blick auf den felsigen Untergrund, auf dem der Erweiterungsbau steht, fest. „Das Haus kann nicht durch Regen weggespült werden“, erklärte er. Vor Naturkatastrophen sei der Bau dadurch gesichert.

"Wir wollen das Tempo beibehalten"

Den Bewohnern einen deutlichen Mehrwert zu geben, sei Sinn und Zweck des Bauvorhabens. Zum Abschluss des offiziellen Teils segnete Hausseelsorger Hans-Peter Osterkamp „das Haus, das der Herr gebaut hat“.

Zügig wie in den vergangenen vier Monaten – der Holzbau auf dem massiven Untergeschoss stand innerhalb von drei Tagen – wird am Erweiterungsbau und im Außenbereich, wo eine neue Zufahrt mit Kreisel entstehen soll, weitergebaut. „Als nächste Maßnahme kommen die Fenster“, erläuterte Tobias Latton. „Wir wollen das Tempo beibehalten.“

Ein „sehr helles, offenes Gebäude mit traumhaftem Ausblick“ stellte er in Aussicht. Auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern sind in dem zweigeschossigen Neubau 18 Wohnungen und ein großer Gemeinschaftsraum vorgesehen. Im nächsten Frühjahr, eventuell sogar etwas früher, sollen Hof und Gebäude (bezugs) fertig sein.

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