Primusschule: Haus eins wird erstmals wieder genutzt

+
Schulleiterin Martina Schumacher präsentiert einen der neuen Lerngruppenräume in Haus eins, die alle mit der gleichen Einrichtung ausgestattet sind.

Schalksmühle - Bis auf ein paar „kleine Kinderkrankheiten“ ist das Haus eins der Primusschule nach der Komplettsanierung pünktlich zum ersten Schultag nach den Sommerferien am Mittwoch nutzbar.

„Wir freuen uns sehr auf den Start in das neue Schuljahr. Schließlich haben wir bis auf die Außenmauern praktisch ein neues Gebäude bekommen“, sagt Martina Schumacher, Leiterin der Primusschule.

Die knapp 180 Schüler der Stufen II und III sowie die rund 30 Lehrer, die das Gebäude schwerpunktmäßig nutzen werden, dürfen sich in vielen Bereichen auf ein völlig neues Lernen freuen. So grenzt an jeden Lerngruppen- ein Differenzierungsraum, zudem sollen die Flure für die Arbeit in Kleingruppen genutzt werden.

„Jeder Lerngruppenraum in diesem Gebäude verfügt über die gleiche Grundausstattung“, erklärt Schumacher. Diese besteht aus einem Regalsystem, beweglichen Tafeln und Whiteboards, einem höhenverstellbaren Stehtisch und einem Lehrerpult. „Einige Räume verfügen zudem bereits über einen Beamer. Perspektivisch sollen alle Lerngruppen mit einem solchen Gerät ausgestattet werden“, sagt Schumacher. Die Nutzungsmöglichkeiten im Unterricht dürften vielfältig sein, verfügt das Gebäude schließlich über ein W-Lan-Netz und jeder Raum über Anschlussstellen für die Laptops der Schüler und Lehrer.

Um eine Wohlfühlatmosphäre in den Lerngruppen- und Differenzierungsräumen zu schaffen, werden diese von den Schülern der Stufen I und II (bis einschließlich Klasse sechs) nur in Hausschuhen betreten. „Die Schüler sollen so auch selbst darauf achten ihre Räume sauber und ordentlich zu halten“, erklärt Schumacher.

Bau des grünen Klassenzimmers

Vor dem Haupteingang wurden am Dienstag noch Pflasterarbeiten ausgeführt (im Hintergrund). Zudem hat der Bau des grünen Klassenzimmers begonnen.

Noch ein wenig Unordnung herrschte am Dienstag vor dem Haupteingang. Mitarbeiter einer Fachfirma waren eifrig mit den Pflasterarbeiten beschäftigt, um das Haus eins ab heute gefahrlos für die Schüler erreichbar zu machen. Auch mit dem Bau des sogenannten grünen Klassenzimmers wurde mittlerweile begonnen.

Ebenfalls noch gearbeitet wird an den naturwissenschaftlichen Fachräumen. „Wir gehen derzeit davon aus, dass dieser Bereich erst nach den Herbstferien genutzt werden kann. Diesen Zeitraum überbrücken wird, indem der naturwissenschaftliche Unterricht in den Lerngruppenräumen stattfinden soll“, sagt Schumacher. Auch der Technikraum müsse noch eingerichtet werden.

Eine kleine Baustelle ist auch die Besetzung des Lehrerkollegiums. „Wir haben einen Unterhang von zwei Stellen“, sagt Schumacher, die mit Verstärkung erst zum nächstmöglichen Ausschreibungstermin 1. November rechnet. „Mangel herrscht insbesondere in den Fachbereichen Englisch und Technik, teilweise auch in Physik“, sagt Schumacher.

Auf eine Neuerung bei der Mittagsverpflegung müssen sich rund 90 Schüler aus den Stufen II und III einstellen, die ab kommenden Montag im Pädagogischen Zentrum, das bis zur Fertigstellung des Neubaus von Haus zwei Ende 2017 als provisorische Mensa dienen wird, essen. „Um das Ganze zu händeln, planen wir eine Tellerausgabe“, sagt Schumacher.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare