Neuer Funkmast kommt im Sommer 2018

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Ab 2018 möchte die DFMG diesen Funkmasten durch einen Neubau ersetzen.

Schalksmühle - Der geplante Ersatzneubau des Funkmasts der Deutschen Funkturm GmbH (DFMG) im Bereich der Straße „Am Mathagen“ war am Montagnachmittag noch einmal Thema in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses, die im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses Spormecke stattfand.

Nachdem der Gemeinderat sich Anfang Juli in der letzten Sitzung vor der Sommerpause einstimmig für die notwendige Änderung des Bebauungsplanes im Bereich Mathagen entschieden hatte, um den Bau auf dem Nachbargrundstück des derzeitigen Turms zu ermöglichen (wir berichteten), wurden im Rahmen der öffentlichen Auslage des Planentwurfs keine Bedenken geltend gemacht.

So konnte die Bebauungsplan-Änderung jetzt als Satzung verabschiedet werden. „Das ist nur noch eine Formalität, die jetzt auch noch im Hauptausschuss und Gemeinderat erfolgen muss“, sagt Ralf Bechtel, Fachbereichsleiter technisches Bauamt der Gemeindeverwaltung.

Kernbauzeit in den Sommerferien

Anschließend kann der schon länger beim Märkischen Kreis liegende Bauantrag der DFMG bearbeitet werden. Beginnen werden die Arbeiten aber wohl erst Mitte nächsten Jahres.

„Die Kernbauzeit wird wahrscheinlich in den Sommerferien liegen. Weil für die Mast-errichtung ein Kran benötigt wird, muss die Straße für mindestens zwei Wochen gesperrt werden. Sonst hätten wir unter anderem Probleme mit dem Schulbusverkehr“, sagt Bechtel, der von einem „größeren Projekt“ der DFMG spricht, das eine längere Vorlaufzeit erfordere.

Um an das eigentliche Baugrundstück zu gelangen, sei es im Vorfeld auch notwendig, eine Garagenanlage temporär zu versetzen. Der neue Mast soll eine Verbesserung der Mobilfunkversorgung im Gemeindegebiet ermöglichen.

Laut DFMG planen die Mobilfunkanbieter dann neben dem klassischen GSM-Handynetz in Schalksmühle unter anderem auch den LTE-Dienst, der schnelles Internet für mobile Endgeräte zugänglich macht, anzubieten.

Weil der jetzige Mast aber statisch ausgelastet sei, könnten die dafür notwendigen technischen Anlagen nur an einen Neubau montiert werden

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