5 Millionen Euro für das Kanalnetz

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In diesem Jahr fanden Kanalarbeiten unter anderem im Löher Weg, in der Klagebach und Hälverstraße statt.

Schalksmühle - Bis zum Jahr 2028 wird die Gemeinde Schalksmühle knapp fünf Millionen Euro in ihr Kanalnetz investieren. Das geht aus der mittlerweile schon sechsten Fortschreibung des gemeindlichen Abwasserbeseitigungskonzeptes hervor, welche der Bau- und Planungsausschuss als erste Instanz vor dem Hauptausschuss sowie dem Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag einstimmig verabschiedete.  

Die sechste Fortschreibung gilt zunächst für sechs Jahre ab 2017 und ist anschließend gemäß Landeswassergesetz erneut zu aktualisieren. In diesem Zeitraum soll mit 3,479 Millionen Euro auch ein Großteil des Geldes für Arbeiten am Kanalnetz eingesetzt werden. Gut 1,82 Millionen Euro, mehr als die Hälfte dieser Summe, fließen in den Kanalneubau im neuen Wohngebiet Stallhaus, für das der Ausschuss in seiner Sitzung im Feuerwehrgerätehaus Spormecke ebenfalls den Weg frei machte. Bereits im kommenden Jahr sollen erste Vorarbeiten erfolgen, die mit rund 185 000 Euro kalkuliert sind. Der Großteil der Kanalbaumaßnahme soll im Jahr 2018 umgesetzt werden, wenn im Neubaugebiet Stallhaus auch die ersten Gebäude errichtet werden sollen.

Neben einigen kleineren Maßnahmen sind für 2017 Kanalsanierungen aus baulichen Gründen im Hohlweg, im Reeswinkeler Weg, in der Eichendorffstraße und in der Straße Unterm Ried vorgesehen. Die Gesamtkosten belaufen sich hier auf 73 000 Euro. Neu gebaut werden soll für 95 000 Euro eine Einleitungsstelle für Niederschlagswasser an der Linscheider Straße. Für 2018 sieht das Abwasserbeseitigungskonzept unter anderem eine Kanalsanierung im Falkenweg vor (85 000 Euro), 2019 soll am Kanalnetz in der Asenbach gearbeitet werden (305 000 Euro).

Regelmäßige Kamerabefahrungen

„Die Kanalabschnitte werden durch regelmäßige Kamerabefahrungen in verschiedene Schadensklassen eingeteilt. Anhand dieser Schadensklassen legen wir fest, wann in welchen Bereichen des Kanalnetzes, der Schachtanlagen und Pumpstationen etwas gemacht werden muss“, erklärt Johannes Striemer aus dem Sachgebiet „Straßen, Abwasser und Hochbau“ der Gemeindeverwaltung.

Über die konkreten Maßnahmen hinaus finden sich auch in der sechsten Fortschreibung des Konzeptes Pauschalansätze für Kanal- und Schachtsanierungen, um flexibel auf Schäden reagieren zu können, welche bei der Zustands- und Funktionsprüfung festgestellt werden.

Erstmalig aufgestellt wurde das Abwasserbeseitigungskonzept für Schalksmühle bereits 1986 und seitdem regelmäßig fortgeschrieben.

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