Mehr Platz für Fußgänger am Autobahnzubringer

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Ratsherr Erhard Fischer zeigt auf den Bereich an der vielbefahrenen Straße, in dem das Bankett geschält werden soll.

Schalksmühle - Die Situation für Fußgänger an der L 692, dem Zubringer zur Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord der Autobahn 45, soll sich ab dem nächsten Frühjahr verbessern. Dies teilte Straßen.NRW als zuständige Behörde der Gemeinde Schalksmühle mit.

Aktuell ist eine sichere Begehbarkeit für Fußgänger wegen eines fehlenden Seitenstreifens von der Einmündung Schnarüm bis zur Autobahnbrücke auf einer Länge von etwa 150 Metern nicht gegeben.

UWG-Ratsherr Erhard Fischer hatte sich im Juni an die Gemeindeverwaltung gewandt und angefragt, ob es möglich sei, in diesem Bereich eine Verbindung für Fußgänger zur Autobahnbrücke herzurichten. „Durch die Fahrbahn-Ummarkierungen, die dort bereits vor einiger Zeit vorgenommen worden sind, ist die Standspur nicht mehr vorhanden, so dass keine sichere Fußgängerverbindung mehr besteht“, erklärte Fischer. Die jetzige Lösung sei nicht akzeptabel. „Es geht nicht an, dass den Fußgängern kein Platz auf der Landstraße zur Verfügung steht. Im Volmetal soll ein Radweg von 21 Kilometern Länge entstehen, und ist hier ist kein Platz für Fußgänger“, begründete Fischer seinen Antrag aus dem Sommer.

Mittlerweile führten Vertreter von Straßen.NRW eine Ortsbesichtigung an der Engstelle durch – mit einem positiven Ergebnis für Fußgänger aus den Schalksmühler Höhengebieten, aber auch vom Dickenberg und aus Eggenscheid, die beispielsweise zum Wandern in die Waldbereiche auf der anderen Seite der Autobahn 45 gelangen wollen.

Das Bankett soll geschält werden

Wie Eberhard Zimmerschied, Abteilungsleiter Betrieb und Verkehr bei Straßen.NRW, der Gemeinde mitteilte, soll das Bankett im Bereich der Engstelle geschält werden, so dass für den fußläufigen Verkehr dann eine größere Fläche zur Verfügung stehen würde. Zudem soll versucht werden, die vorhandene Schutzplanke ein Stück nach hinten zu versetzen. „Das gestaltet sich aber schwierig, da erst kürzlich dort hinter der Schutzplanke ein Kabel verlegt wurde“, erklärte Zimmerschied in seinem Schreiben an die Verwaltung. Dieses Kabel versorgt die Blitzersäule an der A45-Zufahrt mit Strom.

In einem nächsten Schritt soll nun zunächst genau geprüft werden, wie viel Platz an der Engstelle für Verbesserungen der Fußgängersituation überhaupt noch zur Verfügung steht.

Die geänderte Verkehrsführung mit der zusätzlichen Einfädelspur hätte in diesem Bereich der L 692 umgesetzt werden müssen, weil es dort eine Unfallhäufung gegeben habe, heißt es ferner von Straßen.NRW.

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