Märchenwanderung der SGV-Abteilung Schalksmühle

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Bei schwül-warmem Wetter machten sich Jung und Alt zur Märchenwanderung auf.

Schalksmühle - Naturerlebnis und Märchenpoesie brachte am Sonntag die Märchenwanderung des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV), Abteilung Schalksmühle, unter einen Hut. Bei schwül-warmem Wetter machten sich Familien auf, um bei einer Wanderung bekannten und weniger bekannten Märchen zu lauschen.

Vom Treffpunkt an der SGV-Hütte am Wippekühl starteten Kinder und Erwachsene ihre märchenhafte Tour durch den umliegenden Wald. Unter Leitung von Brigitte Termath, Vorsitzende der Abteilung, machte die Gruppe an lauschigen Orten Halt, um ausgewählten Geschichten zuzuhören.

Mit spannenden Märchen fesselten die Märchenerzählerinnen Brigitte Termath, Ulrike Wieland und Gunhild Klawitter die Kinder. Mit „Jorinde und Joringel“, einem Märchen aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, sicherte sich Brigitte Termath die Aufmerksamkeit der Jungen und Mädchen. Ein altes Schloss, eine böse Zauberin, die ein junges Liebesglück zerstört, und wundersame Errettung waren die Zutaten der Geschichte. „Wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute“, hieß es am Ende aus Kindermund.

Hierzulande weniger bekannt war das Märchen von der „Königstochter in der Flammenburg“ aus Josef Haltrichs Märchensammlung „Deutsche Volksmärchen aus dem Sachsenlande in Siebenbürgen“, das Ulrike Wieland zur Märchenwanderung beisteuerte. Ein sprechender Stier mit übersinnlichen Kräften verhalf darin einem jungen Mann zur Hand einer schönen Königstochter. Weder ein unüberwindliches Gebirge noch ein stürmisches Meer, schon gar nicht die Flammenwand vor der Drachenburg, wo ein zwölfköpfiger Drache die Prinzessin gefangen hielt, konnten den Stier schrecken.

Aus einem alten Märchenbuch, aus dem ihre eigenen Eltern Märchen vorgelesen hatten, las Gunhild Klawitter das Grimm’sche Märchen „Rapunzel“ vor. Nach langer Suche gab’s für Rapunzel und ihren Prinzen, der nach einem Sprung in eine Dornenhecke erblindet war, auch hier ein glückliches Ende.

Mit einem Kaffeetrinken in der SGV-Hütte am Wippekühl endete die Märchenwanderung. Die Kinder hatten dabei Gelegenheit, nach Lust und Laune auf dem Gelände herumzutollen.

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