Klagebach: Märkischer Kreis kündigt Antwort auf Anfrage an

Im Moment weist das Verkehrsschild nur ganz allgemein auf die A 45 hin. - Archivfoto: Wilczek

Schalksmühle - Ob es eine neue Beschilderung an der Einmündung zur Klagebach im Kreisverkehr geben wird, ist nach wie vor noch nicht entschieden. Aber zumindest soll UWG-Ratsherr Erhard Fischer bald von Landrat Thomas Gemke eine Antwort auf seine Anfrage bekommen. Die teilte der Märkische Kreis auf Anfrage der Redaktion mit.

Just in dieser Woche seien die letzten Stellungnahmen der beteiligten Kommunen und Institutionen eingegangen, auf deren Grundlage die Antwort erarbeitet werde, erklärte Pressesprecher Hendrik Klein. Konkret seien die Stadt Hagen, die Gemeinde Schalksmühle, die Bezirksregierung in Arnsberg und der Landesbetrieb Straßen.NRW involviert.

Nicht einfließen in die Beantwortung der Anfrage würden allerdings die Ergebnisse der jüngsten Verkehrszählungen. Deren Auswertung werde voraussichtlich noch bis Ende des Jahres dauern, sagte Klein. Das liege daran, dass Straßen.NRW und der Märkische Kreis mit unterschiedlichen Methoden vorgingen, bei denen die Parameter völlig unterschiedlich seien.

Eine Vergleichbarkeit sei daher nicht ohne Weiteres gegeben. Dafür müssten die Ergebnisse erst detailliert ausgewertet werden. Ende 2015 habe Straßen.NRW turnusgemäß eine sogenannte DTV-Messung durchgeführt. Der Märkische Kreis hatte in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schalksmühle im Frühjahr eine Verkehrszählung auf der Klagebach mit einem Seitenradarmessgerät durchgeführt.

Erhard Fischer hatte, wie berichtet, schon seit langem mehrfach angeregt, die Beschilderung an der Klagebach zu ändern, um die Anwohner dort zumindest von einem Teil des Schwerlastverkehrs zu entlasten. Aktuell gibt es an der Ausfahrt des Kreisverkehrs zur Klagebach nur einen pauschalen Hinweis auf die Fahrtrichtung zur Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord der A 45. Fischer hatte gefordert, die Beschilderung so zu ändern, dass nur der Verkehr, der in Fahrtrichtung Frankfurt auf die Autobahn fahren möchte, über die Klagebach gelenkt würde.

Autos und insbesondere Lastwagen mit Fahrtziel Hagen/Dortmund sollten durch das Volmetal zur Anschlussstelle Hagen-Süd gelotst werden. was nicht zuletzt deshalb sinnvoll sei, weil die Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord in Fahrtrichtung Hagen ohnehin für den Schwerlastverkehr gesperrt sei und gerade auf diesem Teilstück etlichen Brückenbaustellen bereits existieren und noch hinzukommen.

So ganz versteht Erhard Fischer den großen Aufwand der Behörden nicht – schließlich gehe es doch nur um neue Hinweisschilder zur Autobahn, betonte er im erneuten Gespräch mit unserer Zeitung. Aber nun wartet er gespannt auf die Antwort, die er vom Landrat bekommen wird.

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