Haus eins im Schulzentrum Löh wird eingerichtet

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Alles muss raus: Bevor das Haus zwei demnächst abgerissen wird, um Platz für einen Neubau zu schaffen, wird die Einrichtung in Haus eins transportiert.

Schalksmühle - Die Umzugsarbeiten im Schulzentrum Löh in Schalksmühle haben begonnen.

Seit Wochenbeginn sind die Mitarbeiter der Lüdenscheider Umzugsfirma Just damit beschäftigt das Inventar aus Haus zwei der Primusschule in das benachbarte und frisch renovierte Haus eins zu transportieren.

Noch bis einschließlich Freitag sollen die Arbeiten dauern, bis alles an seinem Platz in den neuen Klassen- und Fachräumen angekommen ist. Tische, Stühle, Tafeln, Schränke, aber beispielsweise auch die Einrichtung aus dem Verwaltungsbereich, verpackt in viele Umzugskisten, geht auf die kurze Reise in das Haus eins. Wegen der Masse der Möbelstücke kommen bei den Möbelpackern aber dennoch täglich etliche Kilometer Fußweg zusammen.

Dritter Bauabschnitt schließt sich an

Parallel finden noch die letzten Restarbeiten im Haus eins statt. Das Gros der Handwerker hat das Gebäude mittlerweile aber verlassen. In Kürze soll auch die neue Einrichtung für die Fachräume am Löh angeliefert werden.

Bei den Tafeln mussten die Möbelpacker der Umzugsfirma Just mächtig schuften.

Bis zum Schulbeginn am 24. August bleiben dann noch einige Tage Zeit, die Umzugsspuren zu beseitigen und die Räume endgültig einzurichten. Rund 4,6 Millionen Euro hat die Renovierung des Hauses eins und damit der zweite Bauabschnitt der Primusschule, der nun vor der Fertigstellung steht, gekostet.

Wenn das Haus zwei leer ist, gehen dort die Arbeiten praktisch nahtlos weiter und läuten damit den dritten und letzten Bauabschnitt der im Aufbau befindlichen Primusschule ein. Für die Schadstoffsanierung des Gebäudekomplexes rechnet das zuständige Architekturbüro Fun mit einem Zeitraum von eineinhalb Monaten.

Die Räume in Haus eins füllen sich Stück für Stück. Noch bis Freitag dauert der Umzug.

Anschließend ist schweres Gerät gefragt, um Haus zwei in sechs bis acht Wochen dem Erdboden gleich zu machen. Die Abbruchgenehmigung hat der Märkische Kreis bereits erteilt.

Noch vor Einbruch des Winters soll möglichst mit den Hochbauarbeiten für den geplanten knapp fünf Millionen Euro teuren Neubau, der unter anderem die Mensa beherbergen wird, begonnen werden.

Bleiben die Arbeiten weiterhin im Zeitplan, soll auch der dritte Bauabschnitt bis spätestens zu den Weihnachtsferien 2017 komplett fertiggestellt sein.

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