Grundsteinlegung für Erweiterungsbau des Seniorenparks Reeswinkel

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Schalksmühle - Mit der feierlichen Grundsteinlegung in der Baugrube besiegelte der Seniorenpark Reeswinkel am Samstag den offiziellen Baubeginn seines Erweiterungsbaus. Bei strömendem Regen fanden sich Bauherr, Honoratioren und Bauleute zur Zeremonie auf der Baustelle ein.

 Neben Bürgermeister Jörg Schönenberg hieß Betreiber Andreas Mischnick als besondere Gäste Pfarrer Dirk Pollmann von der evangelischen Kirchengemeinde Schalksmühle-Dahlerbrück und Pastor Fred Ritzhaupt von der Freien evangelischen Gemeinde, ferner Projektleiter Tobias Latton und Straßenbaumeister Björn Daßler, Juniorchef der Firma August Friemann, bei der Feierstunde willkommen. „Grundstein für einen langen Traum“ „Wir legen den Grundstein für einen langen Traum, einen Traum, der mehr als fünf, sechs Jahre in unseren Köpfen war“, betonte Mischnick. 

In der Hauptsache gehe es beim Erweiterungsbau darum, dass Menschen einen Ort finden, wo Heilung geschehen könne, erläuterte er. Ziel sei es, den Bewohnern der Einrichtung ein größeres architektonisches Angebot zu bieten. „Weg von der typischen Pflege, hin zu familiärer, intimer und ganzheitlicher Betreuung.“ Einige Ideen habe er bereits im Kopf. Im Zuge der Baumaßnahme werde sich auch der Außenbereich verändern, kündigte Mischnick an. In Aussicht stellte er eine deutliche Aufwertung des Umfelds. Geistliche Worte steuerte Seelsorger Hans-Peter Osterkamp zur Zeremonie bei. „Das Fundament, das bei euch gelegt wurde, ist Jesus Christus“, zitierte er ein Paulus-Wort aus 1. Korinther. 

„Die feierliche Grundsteinlegung ist das Wichtigste an einem Bau.“ Im Krankheits- und Sterbefall sei der Seniorenpark ein sicherer Ort. Herausforderungen der Neuzeit anzunehmen, ermunterte Bürgermeister Jörg Schönenberg. Schalksmühle sei ein Ort für junge Familien, aber auch ein Ort, an dem man alt werden könne. In das Rohr, das Bauherr und Bauleiter bei der Grundsteinlegung einmauerten, steckte der fünfjährige Jonathan, Sohn von Steffen Mischnick, den obligatorischen „Glückspfennig“. Auch die Samstagsausgabe unserer Zeitung „wanderte“ in das Rohr – als Nachweis des Tages der Grundsteinlegung. Gebet und Segen der Geistlichen begleiteten die Zeremonie. „Hochbau jagt den Tiefbau“ Wie Diplom-Bauingenieur Tobias Latton im Gespräch anmerkte, jagt derzeit der „Hochbau den Tiefbau“ während der Baumaßnahme. Ziel sei es, das Gebäude vor dem Winter mit einer geschlossenen Hülle fertig zu haben. Die ersten Wände werden bereits hochgezogen, anderswo wird noch gebaggert. 

Die Baugrube soll so schnell wie möglich geschlossen werden – zur Sicherheit der Bewohner und Bauarbeiter. Auf 500 Quadratmetern Grundfläche entsteht ein zweigeschossiger Bau mit hohem Wohnkomfort, einem großen Aufenthaltsraum, viel Glas und Aussicht ins Grüne. „Ein Ort der Heilung und des Friedens“, wie Andreas Mischnick sagt. Zusätzliche Angebote zu installieren, schwebt ihm vor. Dazu gehört, Ehepaaren „auch mal ein Candlelight Dinner zu ermöglichen“ oder bei persönlichen Feiern wie Geburtstagen ein Sektfrühstück anzubieten. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten sollen die Bewohner Gelegenheit erhalten, selbst zu kochen und sich einen Speiseplan zu erstellen. Ferner sind Wohlfühlmassagen, Sand- und Strahlungsbäder angedacht. Ausreichend Platz dafür ist nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus vorhanden.

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