Großprojekt Bahnhofsumfeld soll umgesetzt werden

+
In diesem Bereich soll die Bahnhofstraße durch den Abriss der Zufahrtsrampe zum Rewe-Gelände neu gestaltet und ein Platz geschaffen werden.

Schalksmühle - Die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes in Schalksmühle mit den Bereichen Schnurrenplatz und Bahnhofstraße soll kommen: Nach dem Bau- und Planungsausschuss sprach sich am Montag auch der Hauptausschuss für die Umsetzung des zentralen, 2,4 Millionen Euro teuren Großprojektes zur Vitalisierung des Ortszentrums im Rahmen der Regionale aus.

Ohne Gegenstimme wurde damit die Vorentwurfsplanung des Büros ASS angenommen. Über die eigentliche Grundsatzentscheidung hinaus betonten alle Fraktionen aber ebenso einstimmig und entschlossen, bei der weiteren Gestaltung und damit der Ausführungsplanung noch viel Gesprächsbedarf zu haben.

„Hier wird lediglich ein Korsett vorgegeben, sämtliche Anregungen, die im Rahmen der Bürgeranhörung sowie in den Ausschusssitzungen vorgetragen wurden, werden im Rahmen der weiteren Planungen natürlich geprüft“, sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg. „Das gilt beispielsweise auch für die Möglichkeit einen Fahrstuhl als Verbindung zwischen der Bahnhofstraße und dem Gelände des Rewe-Marktes zu schaffen“, ergänzte Schönenberg explizit.

"Wir arbeiten an vernünftigen Lösungen"

„Wir beschäftigen uns sehr intensiv mit den Anregungen und arbeiten an vernünftigen Lösungen“, sagte beispielsweise Bernd Müller von der UWG, um selbst gleich noch eine weitere Anregung ins Spiel zu bringen. Nämlich von der geplanten Rampe auf dem neu entstehenden Platz an der Bahnhofstraße Richtung Bahnhof und Schnurrenplatz eine weitere Rampe abzweigen zu lassen, die an dieser Stelle eine in der Entwurfsplanung bisher nicht vorgesehene direkte Verbindung zum Rewe-Gelände schaffen soll.

„Wir treffen jetzt nur den Grundsatzbeschluss. Alle weiteren Details werden dann in der Folge beschlossen“, bekräftigte auch Lutz Schäfer, Fraktionsvorsitzender der SPD.

Weitere Bürgeranhörung geplant

Einstimmig beschloss der Ausschuss zudem, die Ausführungsplanung ebenfalls zunächst in einer weiteren Bürgeranhörung vorzustellen, bevor die Diskussion in den zuständigen politischen Gremien beginnen soll. „Bei der städtebaulichen Entwicklung sprechen wir über Zyklen von wahrscheinlich 15 bis 20 Jahren, in denen der Ortskern vielleicht mal umgestaltet wird. Deshalb soll es dann auch der richtige Wurf werden“, unterstützte auch Bürgermeister Jörg Schönenberg diesen Beschluss.

Abschließend muss am kommenden Montag, 4. Juli, ab 16 Uhr nun auch noch der Rat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause der Vorentwurfsplanung zur Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes zustimmen, bevor die Gemeindeverwaltung und das beauftragte Büro ASS anschließend an die Detailplanung gehen können.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare