Gottesdienst am Bauernhaus Wippekühl sehr gut besucht

+
Die Delegation aus Sumatra: Pfarrer Christoph Dickel (rechts) mit Superintendent Elieser Siregar, Schwester Siregar von der Diakonissenschule in Balige und der Ehefrau des Superintendenten.

Schalksmühle - Unter freiem Himmel feierten Gläubige am Donnerstag am Bauernhaus Wippekühl Christi Himmelfahrt.

Sehr gut besucht war der Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Schalksmühle-Dahlerbrück, bei dem Pfarrer Dirk Pollmann die Predigt hielt.

Als Gäste nahmen Superintendent Elieser Siregar von der Toba-Batak-Kirche auf Sumatra/Indonesien und seine Ehefrau sowie auch Schwester Siregar von der Diakonissenschule in Balige, von Pfarrer Christoph Dickel (Halver) begleitet, am Gottesdienst teil. „Blauer, strahlender Himmel, passend für diesen Tag“, befand Pfarrer Pollmann, der in seiner Predigt eine Brücke von Ostern und der Auferstehung zur Himmelfahrt Christi, dem Abschiednehmen und bleibender Verbundenheit baute. 40 Tage nach der Auferstehung sei für die Jünger die Zeit des Abschiednehmens vom auferstandenen Christus gekommen, wie am Ende des Lukas-Evangeliums und Anfang der Apostelgeschichte nachzulesen sei, führte er aus. „Von nun an soll der Heilige Geist regieren.“

Gemeint sei kein „Tschüss“, sondern ein „Auf Wiedersehen“. „Der, der im Himmel ist, hält die Verbindung.“ Himmelfahrt erinnere daran, „wie wir uns untereinander begegnen sollen.“ Nach jedem Abschied könne es durch das „Ich denke an dich“ einen neuen Anfang geben.

Mit einem Grußwort und einem Musikbeitrag brachten die Gäste aus dem Partnerkreis des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, die am „Weite wirkt“-Festival der Landeskirche im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen teilnehmen und im Zuge dieses Besuchs auch im Kirchenkreis unterwegs sind, ihre Freude über das Miteinander zum Ausdruck. Partnerschaft bedeute, sich gegenseitig zu unterstützen und Erfahrungen auszutauschen, erklärte der Superintendent. Knapp 29 000 Gemeindemitglieder würden seinem Kirchenkreis mit neun Kirchengemeinden und 23 Untergemeinden angehören. „Wenn es keine Deutschen gegeben hätte, die nach Indonesien gekommen wären, gäbe es auch keine Christen dort“, ergänzte Schwester Siregar, die Lehrerin in der Diakonissenschule in Balige ist. Zu Deutschland bestehe vor diesem Hintergrund eine besondere Verbindung.

Dass Gottesdienst und Musik auf Sumatra fest zusammengehören, unterstrich die Delegation mit dem bekannten Lied „Peace like a river“ eindrucksvoll. Musikalisch umrahmten Kirchenmusikerin Marlies Plassmann (E-Piano) und Dörte Pollmann (Saxophon) den Gottesdienst im Freien. In Vor- und Nachspiel, bei einer Traumsequenz und einem Auszug aus der Suite Romantique von Robert Planel gelang beiden ein harmonisches Zusammenspiel.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare