Fronleichnamsprozession der Pfarrei durch Schalksmühle

Die Messdiener der Pfarrei führten die Fronleichnamsprozession durch Schalksmühle an.

Schalksmühle - Zahlreiche Gläubige der fünf Gemeinden in der katholischen Pfarrei Christus König versammelten sich am Fronleichnams-Feiertag auf dem Schalksmühler Rathausplatz. Dort fand vor der traditionellen Fronleichnamsprozession die Messe statt.

Pfarrer Claus Optenhöfel und Pastor Armin Rogge feierten den Gottesdienst, an dem auch die Kommunionskinder aus den Gemeinden beteiligt waren, gemeinsam. Weitere Aufgaben übernahmen an diesem Vormittag die Gemeindereferentinnen Sandra Schnell und Barbara Wilk. Für die musikalische Begleitung des Gottesdienstes und der Prozession zeichnete der Musikverein „Die Volmetaler“ verantwortlich.

Beim Fronleichnamsfest feiert die katholische Kirche mit dem Sakrament der Eucharistie (Abendmahl) die leibliche Gegenwart Jesu Christi. „Wenn Jesus sagt ‘Ich bin mit dir’, dann ist er das“, erklärte Pfarrer Claus Optenhöfel im Rahmen seiner Predigt. „In einer Welt wie heute ist Gott nötiger denn je.“ In Form von Fürbitten formulierten die Gläubigen ihre Anliegen an Gott. Ein gutes Zuhause für alle Flüchtlinge und mehr Umweltbewusstsein waren nur zwei Wünsche, die vorgebracht wurden, Gebete für die Verstorbenen der Gemeinde schlossen sich an. Das Brot konnten die Gottesdienstteilnehmer dann an vier verschiedenen Stellen des Rathausplatzes einnehmen, bevor sich die Fronleichnamsprozession auf der Bahnhofstraße in Bewegung setzte.

Im Mittelpunkt des Zuges stand die von Pfarrer Optenhöfel getragene Monstranz, die von einem Baldachin, dem „Himmel“, beschirmt wurde. Vor der Monstranz gingen die Messdiener sowie die Kommunionkinder und deren Familien. Halt machte die Prozession auf ihrem Weg zur katholischen Kirche St. Thomas Morus vor der Volme-Apotheke, wo die Kommunionkinder über jene Dinge sprachen, die für die Herstellung eines guten Laibes Brot gebraucht werden. Wasser, Mehl, Salz, Wärme und Zeit vereinen sich mit ihren positiven Eigenschaften im heiligen Brot, das die größte Form der Barmherzigkeit darstelle, so das Fazit.

In der Kirche wurden Gottesdienst und Prozession schließlich abgeschlossen, bevor der Tag mit einem gemeinsamen Imbiss ausklang. Dieser war ein Geschenk von Pfarrer Claus Optenhövel, der vor 20 Jahren zum Priester geweiht wurde und die Teilnehmer der Fronleichnamsprozession damit an diesem Jubiläum teilhaben lies.

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