Schalksmühle: Fritteusenbrand mit Folgen

Zu einem Küchenbrand kam es am Ostersonntag Abend gegen 20.25 Uhr an der Volmestraße direkt neben dem Feuerwehr-Gerätehaus. In der griechischen Gaststätte hatte offensichtlich die Friteuse Feuer gefangen. Die Bewohner hatten zunächst selbst versucht, den Brand zu löschen, dies aber vermutlich mit Wasser, was bei Ölbränden fatale Folgen haben kann. Als die Feuerwehr eintraf, warteten zwei Bewohner bereits vor dem Haus. Zwei weitere befanden sich noch im Gebäude. Sie wurden von der Feuerwehr mit der Steckleiter gerettet. Alle vier Hausbewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung die die Krankenhäuser Lüdenscheid und Hagen gebracht. Neben dem regulären Notarzt war auch der leitende Notarzt des Märkischen Kreises im Einsatz. Da sich das Feuer bis in die Zwischendecke des alten Hauses ausgebreitet hatte musste die Feuerwehr immer wieder Glutnester ablöschen und mit der Wärmebildkamera kontrollieren. Derzeit ist das Haus nicht bewohnbar und Fachleute müssen jetzt erst einmal überprüfen, ob das Haus einsturzgefährdet ist. Die Polizei schätzt den Sachschaden mindestens auf einen fünfstelligen Betrag. Im Einsatz waren die beiden Schalkskühler Löschzüge 1 und 2 sowie die Drehleiter aus Brügge, und vier Rettungswagen

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