DRK zeichnet ehrenamtliche Helfer aus

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Rolf Maekler (links), Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Schalksmühle, und Bürgermeister Jörg Schönenberg (Zweiter von rechts) ehrten die Ehrenamtler.

Schalksmühle - Im Beisein von Bürgermeister Jörg Schönenberg zeichnete Rolf Maekler, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Schalksmühle, am Donnerstag im DRK-Heim Klagebach neun Helfer mit dem Einsatzabzeichen Flüchtlingsnothilfe des DRK- Landesverbandes Westfalen-Lippe aus.

Als Teil der rund 25 000 DRK-Helfer, die bundesweit in der Flüchtlingshilfe tätig waren oder immer noch sind, hätten die neun Aktiven ihren Beitrag in den Erstaufnahmeeinrichtungen geleistet. Auf die Mithilfe bei der Einrichtung der Erstaufnahmeeinrichtung Schloß-Holte-Stukenbrock im Herbst 2014, wo die Schalksmühler Möbel schleppten, Betten aufbauten und zur Entlastung der örtlichen Helfer Nachtschichten übernahmen, kam er zu sprechen. 2015 hätten sich Dienste in den Einrichtungen am Dickenberg in Lüdenscheid und an der Susannenhöhe in Halver angeschlossen. Einrichtung der Räume, Betreuung der Flüchtlinge und Rückbau hätten die Aufgaben umfasst.

„So sind 390 Einsatzstunden, überwiegend nach Feierabend und an den Wochenenden, für die Flüchtlingshilfe zusammengekommen“, erklärte Maekler. Neben der Arbeit in der Woche und den normalen Diensten beim Ortsverein hätten die neun Helfer ihre Freizeit in den genannten Aufnahmeeinrichtungen verbracht.

„Hervorragender Einsatz“

„Für hervorragenden Einsatz im Rahmen der Flüchtlingshilfe“, wie es auf der Urkunde hieß, überreichte der Vorsitzende des Ortsvereins Urkunde und Abzeichen an Jens Schmidtkunz, Ralf Koch, Nils Obersheimer, Robin Paul, Pascal Krause, Cathryn Brug, Alexander Schmidt, Tobias Schmidt und Lukas Wunderlich.

Als „einmalig“ bezeichnete Bürgermeister Jörg Schönenberg das System des Ehrenamts, um das viele Deutschland beneiden würden. DRK, Feuerwehr und Katastrophenschutz sprach er an. Sicherlich gebe es auch die Hauptamtlichen, die Säulen des Systems seien jedoch die Ehrenamtlichen. Hierzulande gebe es Sicherheit, Lebensqualität und Wohlstand nicht zuletzt dadurch, weil die Hauptamtlichen durch die Ehrenamtlichen entlastet würden. Lobend ging er auf die Jugend ein. „Es gibt immer noch junge Leute, die sich einbringen wollen.“

Höchste Anerkennung zollte er den Helfern für die geleistete Flüchtlingshilfe. „Hier kommen Menschen an, die in Not sind. Wir sind den Menschen gegenüber verpflichtet.“ Dass die Geehrten den Flüchtlingen helfen und positiv zur Seite stehen würden, verdiene Anerkennung und Respekt, so Schönenberg.

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