Enervie ersetzt Trafostation an der Klagebach

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Ein Kran hob das Trafohaus vom Lkw aus an seinen neuen Standort direkt neben der bestehenden Anlage.

Schalksmühle - Wegen des Einbaus einer Trafostation an der Straße Lauenscheider Mühle mussten Autofahrer am Donnerstag Verkehrsbehinderungen in Kauf nehmen: Die betroffene Straße war voll gesperrt, die Klagebach war nur im Wechselverkehr befahrbar.

Weil die Engstelle in einer Kurve lag, koordinierten Arbeiter den Verkehr. Das Trafohäuschen ersetzt eine rund 50 Jahre alte Anlage gleichen Typs. „Die Technik war nicht mehr zeitgemäß, mit der neuen Station wollen wir die zukunftssichere Versorgung sicherstellen“, erklärt der Regionalstellenleiter von Energieversorger Enervie, Michael Zawadzki.

Die jetzt eingebaute Anlage stellt das Bindeglied zum nahegelegenen Gewerbegebiet dar. Bevor sie in Betrieb gehen kann, stehen aber noch Bauarbeiten aus, bei denen die Leitungen erneuert werden. In vier bis sechs Wochen soll das neue Trafohäuschen am Netz sein, die Kunden sollen von der Umstellung nichts merken.

Trafostation An einem Stück geliefert

„Früher wurden die Häuschen in Einzelteilen angeliefert“, erläutert Zawadzki. Gestern brachte eine Spedition die mehr als 30 Tonnen schwere Trafostation in einem Stück, vor Ort hob sie dann ein mobiler Kran an die gewünschte Stelle – in diesem Fall direkt neben die bestehende Anlage.

Probleme bereitete dabei der Zustand der Autobahnbrücken: Der Schwertransporter wiegt mit dem Trafohaus beladen rund 70 Tonnen – zu viel für einige Brücken, vor allem auf der Autobahn 45. Die von Enervie beauftragten Spediteure mussten deshalb große Umwege fahren. „Eine Strecke, die wir sonst in zwei Stunden geschafft hätten, dauert jetzt schonmal doppelt so lange“, sagt Michael Zawadzki.

Die noch ausstehenden Arbeiten an der Lauenscheider Mühle werden in den nächsten Wochen weiter für Verkehrsbehinderungen sorgen.

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