Riesen-Gaudi im Feuerwehrgerätehaus

Falko Gehlhaar (links) und Tim Kaufmann beim Aufbau der rustikalen Holzhütten im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße. Am Samstag vor Ostern findet dort die sechste Hüttengaudi statt. ▪
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Falko Gehlhaar (links) und Tim Kaufmann beim Aufbau der rustikalen Holzhütten im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße. Am Samstag vor Ostern findet dort die sechste Hüttengaudi statt. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Schnee und Schlager? Die Après-Ski-Party des Fördervereins der Löschgruppe Schalksmühle passt zum derzeitigen Wetter. Am kommenden Samstag findet die sechste Hüttengaudi statt. Die Vorbereitungen befinden sich in der heißen Endphase.

Falko Gehlhaar jagt mit einem Akkuschrauber eine Schraube ins Holz. „So ist es gut“, sagt Tim Kaufmann, während Gehlhaar das Schild mit der Aufschrift „Cocktail Lounge“ ausrichtet. Die beiden Feuerwehrmänner sind zwei der rund acht Helfer, die zurzeit abends nach der Arbeit das Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße in eine große Après-Ski-Hütte verwandeln. Dazu sind kleine Hütten in der Fahrhalle aufgebaut worden. An den rustikalen Buden sollen am kommenden Samstag zahlreiche Besucher ihre Cocktails, Longdrinks und Co. kaufen. An der Stelle, wo jetzt noch Einsatzfahrzeuge stehen, soll bis Donnerstag eine große Bühne errichtet werden, auf der Partyschlager-Sängerin Ina Colada auftreten wird.

Ausgezeichnet mit dem „Top of the mountains“-Award als beste Newcomerin 2013, rockt sie nach eigenen Angaben die Bühnen von Flensburg bis nach Bayern, in Österreich, auf Mallorca und in Bulgarien. Neun Jahre nachdem mit Möhre alias Mirja Boes die letzte weibliche Partykünstlerin in den Charts stand, sei mit Ina Colada jetzt die legitime Nachfolgerin am Start – und die schicke sich sogar an, die Erfolge von damals zu toppen. Mit Chart-Hits wie „Sieben Tränen muss ein Mädchen weinen“, „Dos cervezas por favor“ und „Alle Kinder lernen lesen“, ist sie im deutschsprachigem Raum einem breiten Publikum bekannt.

„Wir wollen in diesem Jahr einfach mal was Neues ausprobieren und haben daher einen Live-Act verpflichtet“, sagt Dirk Hauck, Löschgruppenführer und Fördervereinsvorsitzender. Doch die Besucher kommen nicht ganz aufs Ungewohnte – der „Partynator“ DJ René will mit einem bunten Mix aus Partyhits und Charts die Hütte zum Beben bringen.

Trotz der großen Konkurrenz durch zahlreiche Osterfeuer ist die Hüttengaudi zu einer festen Größe im Märkischen Kreis geworden. „Auch in diesem Jahr werden daher hunderte partyhungrige Besucher erwartet, die statt zu einer nass-kalten Osterfeuer-Veranstaltung zu gehen, lieber auf der Hüttengaudi ausgelassen bis in die Morgenstunden feiern“, heißt es in der Einladung des Vereins.

Am Samstag sind neben 35 Aktiven der Feuerwehr auch Mitglieder der Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort.

Es werde strenge Ausweiskontrollen geben, kündigte Dirk Hauck an. Der Einlass sei erst ab 18 Jahren. Der Eintritt kostet sechs Euro – dazu kommen nach Bedarf ein Euro für die Garderobe. Karten gibt es nur an der Abendkasse. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. ▪ Matthias Clever

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