Park in Dahlerbrück wird neu gestaltet

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Der Park in Dahlerbrück wird derzeit von der Öffentlichkeit kaum genutzt. Diesen Umstand möchten die Mitglieder des Arbeitskreises Demografie gerne ändern.

Dahlerbrück - Der Arbeitskreis Demografie in der Volmegemeinde beschäftigt sich mit Möglichkeiten zur Attraktivitätssteigerung von Schalksmühle, um dem demografischen Wandel – der Gemeinde wird bis 2030 ein massiver Bevölkerungsrückgang um knapp 13 Prozent auf nur noch 9300 Einwohner prognostiziert – entgegenzuwirken.

Bei einer Sitzung in dieser Woche legten die Arbeitskreismitglieder jetzt zwei konkrete Projekte fest, mit deren Umsetzung sehr zeitnah begonnen werden soll.

In Dahlerbrück soll versucht werden den Park zwischen Bahnhof und Volme neu zu gestalten. Dieser vermittelt derzeit einen nicht wirklich einladenden Eindruck und wird deshalb – ganz anders als der Volmepark nur wenige Meter flussaufwärts – von der Öffentlichkeit kaum noch genutzt. Zudem möchte der Arbeitskreis die durch Schmierereien verschandelten Buswartehäuschen im Gemeindegebiet freundlich gestalten lassen.

"Wir machen das jetzt"

„Wir machen das jetzt, packen diese beiden Projekte sofort an“, sagte Arbeitskreissprecher Jan Schriever entschlossen. Noch in der ersten Junihälfte wird sich ein Teil des Arbeitskreises mit Vertretern der Verwaltung in Dahlerbrück treffen, den Park in Augenschein nehmen und die weiteren Vorbereitungen treffen.

„Dann wird es einen Bürgertermin geben, bei dem die Dahlerbrücker Vorschläge machen können, wir ihr Park entwickelt werden soll“, sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg. Jochen Bernsdorf brachte als Arbeitskreismitglied schon einmal den Vorschlag ins Spiel, in Dahlerbrück eine Art Skulpturenpark zu schaffen. „Praktisch als ruhigen Gegenpol zum Volmepark, wo das Augenmerk doch eher auf dem Spielen und der Unterhaltung liegt. So könnten wir für die Bürger in Schalksmühle zwei unterschiedliche Parks anbieten“, sagte Bernsdorf.

Häuschen sollen Geschichte erzählen

Finanziert werden könnte die Umgestaltung über Mittel aus den Regionale-Fördertöpfen oder auch das gerade erst anlaufende Leaderprogramm. „Das müssen wir letztlich auch davon abhängig machen, wie groß das bürgerschaftliche Engagement sein wird“, sagte Schönenberg.

Auch den Buswartehäuschen soll ein neuen Aussehen verpasst werden. Dabei schwebt den Arbeitskreismitgliedern – zumindest für die Wartehäuschen entlang der Hauptstraßen – eine besondere künstlerische Gestaltung vor. „Möglich wäre es mit Motiven aus Schalksmühle von Häuschen zu Häuschen eine Geschichte zu erzählen“, sagte Bernsdorf. Auch hier sollen erste Maßnahmen noch im Juni eingeleitet werden.

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