Längsbauwerk in der Volme kommt weg

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Dieses Längsbauwerk in der Volme wird noch in diesem Jahr abgerissen.

Schalksmühle - Der Abriss einer Mauer in der Volme, die derzeit noch etwa im Abschnitt zwischen der Einmündung Hälverstraße und der Brücke Grabenstraße den Fluss zwischen dem Hauptgerinne und der Stützmauer der Bundesstraße 54 teilt, kann in Kürze beginnen.

Wie Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Planen und Bauen der Gemeindeverwaltung, in der Ratssitzung am Montag mitteilte, sei mittlerweile der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg über Fördermittel in Höhe von 66 600 Euro für den Rückbau des sogenannten Längsbauwerks bei der Gemeinde eingegangen.

Die Summe entspricht 80 Prozent der Gesamtkosten von rund 83 000 Euro. Durch den Rückbau versprechen sich die Gemeinde Schalksmühle, der Märkische Kreis und die Bezirksregierung eine weitere Verbesserung des Gewässerzustandes sowie ein geringeres Gefährdungspotenzial bei Hochwasserlagen durch einen niedrigeren Wasserstand.

Neben dem eigentlichen Abriss umfasst die Maßnahme auch eine Verstärkung der östlichen Ufermauer. Diese liegt am Prallhang des Gewässers, also der Außenseite einer Kurve. Die Strömung ist dort stärker als an der Westseite.

Die Kräfte hat bislang das Längsbauwerk aufgefangen – und dabei keinen nennenswerten Schaden genommen. Um ein Abtragen der Ufermauer zu vermeiden, wird ihr eine Sicherung aus Sprengfelsen vorgesetzt. „Wir schreiben die Arbeiten jetzt aus.

Läuft alles planmäßig, könnte die komplette Maßnahme etwa Mitte Dezember bereits abgeschlossen sein“, sagte Oliver Emmerichs.

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