Große Freude übers Gütesiegel

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Sabine Prott überreichte allen Leiterinnen und ihren Mitarbeiterinn, hier dem Kindergarten Inselweg, die Urkunde und die Kachel.

Meinerzhagen/Valbert - Große Freude herrschte im evangelischen Gemeindehaus an der Kirchstraße. Alle vier evangelischen Kindertageseinrichtungen waren mit ihren Leiterinnen und ihren Mitarbeiterin vertreten, um die Früchte ihrer zweijährigen zusätzlichen Arbeit zu ernten. Sie alle haben „Das Evangelische Gütesiegel“ erhalten.

Das Gütesiegel ist eine Anerkennung dafür, dass die Kindertageseinrichtungen sich den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen und wichtige Erkenntnisse der Forschung in ihre tägliche Arbeit einbringen.

Zur kleinen Feierstunde begrüßte Pfarrerin Petra Handke neben Pastor Klaus Kemper-Kohlhause, Pastor Peter Winterhoff, Mitglieder des Presbyteriums und Elternvertreter, Ulrike Backhaus, Fachberaterin im Jugendamt des Märkischen Kreises, Uwe Busch vom Sozialamt der Stadt Meinerzhagen, Hans Gerd Turk, Ortsvorsteher von Valbert, sowie Sabine Prott, Referentin für Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Fachverband für Tageseinrichtungen für Kinder (EVTA) in Münster und Gabriele Wand, Fachberaterin der Evangelischen Kirchenkreise Lüdenscheid-Plettenberg und Iserlohn. Impulse zur Arbeit der vergangenen zwei Jahre zur Erlangung des Gütesiegels gab Gabriele Wand in einer informativen Übersicht. „Sie haben es geschafft, trotz der Mühen und einigen Schwierigkeiten während der Arbeitsphasen das Qualitätssiegel zu erlangen“. Das Gütesiegel BETA gilt auf der Grundlage des Bundesrahmenhandbuches als Leitfaden für den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems in evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder in Deutschland. Insgesamt 36 Prozesse mussten durchlaufen werden und zu jedem Prozess gehörten zehn Qualitätskriterien, so Wand. Es musste ein Leitbild erarbeitet werden, das alle Bereiche der pädagogischen Arbeit umfasste aber vor allem auch die Zusammenarbeit mit den Eltern zum Inhalt hatte. „Denn wenn das Vertrauen nicht stimmt, dann nützt die pädagogische Arbeit nichts.“ Unter Begleitung von Auditoren wurde jeder Einrichtung ein umfangreicher Bericht ausgehändigt.

Dankbar und gerührt zeigten sich die Einrichtungsleiterinnen. „Sie sind die Besten, das bescheinigt Ihnen das Zertifikat und wir haben gemeinsam etwas Gutes auf die Beine gestellt“, sagte Sabine Prott. Sie überreichte an die Leiterinnen und deren Mitarbeiterinnen die Urkunde und die Kachel, die als äußeres Zeichen der Zertifizierung an der Hauswand der Einrichtung angebracht werden kann. „In diesem Bereich ist der Kirchenkreis sehr gut aufgestellt“, freute sich auch Ulrike Backhaus vom Jugendamt des Märkischen Kreises. „Ein guter Weg, auf den wir uns begeben haben, er ist zukunftweisend“, betonte auch Pastor Peter Winterhoff. Präsente an die Kindertagesseinrichtungen gab es von Pastorin Petra Handke für die Einrichtungen Otto-Fuch-Straße, Hochstraße und Inselweg, und von Pastor Winterhoff für die Einrichtung in Valbert. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde mit modernen Songs von Nadine Ley, Leiterin der Offenen Ganztagsschule Kohlberg, die mit ihrer bemerkenswerten Stimme auf große Bewunderung stieß.

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