"Oben an der Volme"

Mehr als 200 Wanderer auf Tour

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In Arbeit ist derzeit eine Wanderkarte für die vier Kommunen Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle. Und weil's so gut passt, wird auch Lüdenscheid auf der Karte berücksichtigt. Am Sonntag begutachteten (vorne von links) Regina Semeraro (Kierspe), Christiane Rosenberg (Meinerzhagen) und Kai Helllmann (Halver) die Entwürfe am Ziel der Wanderung oben an der Volme.

Meinerzhagen - „Das sind bestimmt 200 Wanderer, wenn nicht sogar deutlich mehr“, freute sich Christiane Rosenberg von der Stadt Meinerzhagen am Sonntagnachmittag auf dem Schützenplatz. Sie und ihre Mitstreiter aus Kierspe, Halver und Schalksmühle strahlten, schließlich wurde auch die dritte Auflage der Wanderung „Oben an der Volme“ zu einem vollen Erfolg.

Die Kooperation der vier Kommunen mit dem Sauerländischen Gebirgsverein entwickelt sich offenbar zu einer Erfolgsgeschichte. „Wir werden immer wieder gefragt, wann denn die nächste Wanderung stattfindet“, erinnert sich Christiane Rosenberg. Die Fachfrau für Touristik bei der Stadtverwaltung Meinerzhagen ist sich sicher: „Diese Wanderungen werden zu einem festen Bestandteil des touristischen Angebots oben an der Volme!“

Der Erfolg gibt ihr recht: Zahlreiche Menschen, Jung und Alt, hatten sich am Sonntag auf den Weg gemacht. Start war offiziell das SGV-Heim in Sticht, Einstiegsmöglichkeiten gab es aber auch in Kierspe-Berkenbaum beziehungsweise in Kierspe-Höhlen.

Die Meinerzhagener Teilnehmer trafen sich um 11 Uhr an der Stadthalle und begaben sich auf eine Rundwanderung, die der SGV Meinerzhagen ausgearbeitet hatte. Zunächst ging es nach Höhlen und von dort über das Gebiet in der Nähe des Flugplatzes zum Zielpunkt. „Da waren atemberaubende Blicke bis ins Siebengebirge möglich“, erinnert sich Christiane Rosenberg.

Am Nachmittag im Ziel eingetroffen, gab es für alle teilnehmenden Wanderer eine ordentliche Stärkung. Die Gaststätte Höll aus Buntelichte und die Gaststätte Zur Schanze hatten dafür gesorgt, dass niemand Hunger oder Durst leiden musste. Wilfried Schmidt kümmerte sich außerdem mit seinem Equipment um den musikalischen Part, er hatte seine Anlage im Schützenheim aufgebaut. Frisch zubereitete Bratwurst, Kaffee, Kuchen, Limo und das ein oder andere Bier wurden freudig von den Wanderer konsumiert.

Ein klein wenig Bedauern gab es bei den Organisatoren allerdings doch: Eigentlich hätte zur dritten Auflage der Wanderung eine Wanderkarte fertig sein sollen – momentan existiert sie nur als Entwurf. Am Sonntagnachmittag wurde der aber kurz vorgestellt. „Uns haben die Leute immer wieder gefragt, ob es denn nicht eine offizielle Karte gibt“, erklärt Christiane Rosenberg die Intention für die Erstellung einer solchen Karte. Weil die Orte Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle zwar auf eine Karte passen, das Kartenwerk dann aber eine größere Lücke aufweisen würde, holte man kurzerhand Lüdenscheid mit ins Boot. „Die Kollegen dort zeigten sich schnell begeistert,“ bestätigt dann auch Regina Semeraro, Touristik-Fachkraft bei der Stadt Kierspe. Nachdem die Karte entsprechend korrigiert sein wird, soll sie in Druck gehen und über die Bürgerbüros der beteiligten Kommunen käuflich zu erwerben sein. Ein wenig Geduld bräuchten Interessierte allerdings noch, hieß es.

Dass am Ende des Nachmittags jeder einen nicht gebrauchten Regen-Poncho mit nach Hause nehmen durfte, freute den ein oder anderen – dass sie im Laufe der Wanderung nicht zum Einsatz kommen mussten, vor allem die Organisatoren. Fest steht übrigens: Im kommenden Jahr gibt’s eine vierte Auflage der Veranstaltung.

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