Umbau zur „Kultur-Villa“ mit Gasanschluss

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Im Zuge der Bauarbeiten an der Bahnhofstraße wird jetzt auch die Gasleitung zur Villa verlegt.

Meinerzhagen - Die Villa im Park könnte schon im kommenden Jahr als gemeinsames Kulturzentrum der Kommunen „Oben an der Volme“ zur Verfügung stehen.

Die Planungen jedenfalls sehen vor, dass das Projekt schon in diesen Tagen in Angriff genommen wird. 1,3 Millionen Euro werden – inklusive des Grunderwerbs – investiert, 774 000 Euro sollen an Zuschüssen fließen.

Im ersten Bauabschnitt steht nun die Verlegung von Versorgungsleitungen an. In der Villa sorgte bisher eine Ölheizung für Wärme – künftig setzt die Stadt hier auf Gas. Aus diesem Grund muss nun eine entsprechende Leitung verlegt werden. „Der Park steht allerdings unter Denkmalschutz, deshalb dürfen wir keine Gräben ausheben“, erläuterte Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar. Um das Vorhaben dennoch zu realisieren, wird die Gasleitung im Vortriebsverfahren unter dem Park „eingezogen“, also mit Druck verpresst. „Wir werden das jetzt im Zuge der Bauarbeiten an der Bahnhofstraße durchführen“, teilte Rothaar mit.

Ob im Gebäude selbst noch in diesem Jahr die ersten Handwerker anrücken werden, ist indes noch nicht sicher. Friedrich Rothaar: „Wir warten auf die genaue Kosten-Kalkulation des zuständigen Ingenieurbüros. Und dann müssen auch der Bezirksregierung noch einige Unterlagen zur Verfügung gestellt werden. Erst wenn wir den Zustimmungsbescheid von dort erhalten haben, können wir mehr zum Zeitplan sagen.“

Fakt ist jedoch, dass angestrebt wird, möglichst noch 2016 mit dem eigentlichen Umbau zum Kulturzentrum zu starten. Auf jeden Fall muss das Haus im Winter durch eine funktionierende Heizung frostfrei gehalten werden. „Zur Not müssen wir dann noch einmal die Ölheizung aktivieren“, überlegt Rothaar für den Fall, dass die neue Gasheizung noch nicht installiert werden konnte.

Als erstes „Gewerk“ wird danach das Dach an die Reihe kommen. „Ob wir es allerdings komplett erneuern müssen, steht noch nicht fest“, erläutert Rothaar. Das genau Vorgehen ist auch vom Wetter abhängig. Sollte es eine lange Frostperiode geben, könnte sich die Fertigstellung des Projektes auch verzögern – im ungünstigsten Fall sogar bis zum Jahr 2018.

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