Stadt ist übersät mit Baustellen

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Auf Wunsch der Anlieger wird der Wendehammer am Akazienweg eben gestaltet und erhält eine Ablaufrinne.

Meinerzhagen - Es gibt kaum einen Teil des Meinerzhagener Stadtgebietes, in dem zurzeit keine Tiefbauarbeiter mit ihren Maschinen im Einsatz sind. Bei den größeren Aufträgen handelt es sich meistens um die durch Stadt vergebenen Maßnahmen – so zum Beispiel im Gewerbegebiet Darmche.

Dort baut die Firma Kriesten gerade einen Gehweg auf der Hangseite im Kreuzungsbereich zur Werner-Battenfeld-Straße. Auf der gegenüberliegenden Seite existiert dieser bereits seit dem Endausbau der Seitenstraße. Mit dem gut 70 Meter langen Abschnitt soll mehr Sicherheit für Fußgänger geschaffen und gleichzeitig das Parken an der Böschung unterbunden werden. Rund 30 000 Euro sind als Baukosten vorgesehen.

Ebenfalls in Darmche, aber als private Baustelle, wird von der Spedition Heuel die vorhandene Parkplatzfläche für die speditionseigenen Lastwagen erweitert. „Im Rahmen der baurechtlichen Vorgaben hat zunächst die Stadt dem Vorhaben zugestimmt und der Märkische Kreis den gestellten Bauantrag genehmigt“, so Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar auf Nachfrage der MZ. In Richtung Ortslage „Alt Darmche“ wird nun von der Firma Tiefbau Feldhaus eine Auffüllung des Geländes vorgenommen und eine dem Gelände angepasste Böschung errichtet.

Begonnen haben in der vergangenen Woche die Sanierungsarbeiten im Akazienweg. Anfang des Jahres waren dessen Anlieger in einer Bürgerversammlung über die Kanalerneuerung und den Neubau der Straße informiert worden (die MZ berichtete). Bisher hat die ausführende Tiefbaufirma Spies Asphaltoberfläche abgefräst. Im nächsten Schritt steht der Kanalbau an. Rund 535 000 Euro wird nach der Berechnung der Fachleute im Rathaus für die Gesamtmaßnahme aufzuwenden sein. Für den nach Kommunalabgabengesetz umlegbaren Teil der Straßenerneuerung samt Beleuchtung werden 321 000 Euro fällig.

Bereits in der Bürgerversammlung erhielten die Anwohner von den Vertretern der Stadt zum größten Teil auf ihre Detailfragen eine Antwort, zumindest aber die Zusage, dass man die Anregungen und Kritikpunkte soweit als möglich berücksichtigen werde. Zumindest die Umsetzung einer Anregung dürfte nach Abschluss der Arbeiten für die Gemeinschaft der Anlieger positive Auswirkungen haben: Sie hatten die Verlegung der Wasserrinne im Wendehammer angeregt, damit beim alljährlichen Straßenfest auch der Bierwagen, Tische und Bänke auf einer ebenen Fläche stehen können. Diesen Wunsch werden die Bauarbeiter im Auftrag der Stadt erfüllen.

Wie bei allen Maßnahmen weisen die Verantwortlichen aus dem Rathaus nochmals daraufhin, dass natürlich derartige Bauarbeiten zu Einschränkungen für die Anwohner führen. Gleichzeitig richten sie aber die Bitte an die Betroffenen, sich bei Problemen entweder beim Bauleiter der Firma zu melden oder aber direkt bei der Stadt.

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