Versammlung wählt Dirk Rebein zum Vorsitzenden

RSV Meinerzhagen weiter im Aufwind

Der Vorstand des RSV (von links): Askin Yalcin, Andreas Schulte, Dirk Rebein, Götz Ander, Mehmet Aydin und Frank Lüttel.

Meinerzhagen - Der RSV Meinerzhagen ist weiter im Aufwind. Der finanziellen Konsolidierung der vergangenen Jahre folgt seit dem Einstieg von Bundesliga-Profi Nuri Sahin nun auch der sportliche Erfolg der 1. Mannschaft, die in der Bezirksliga auf Vizemeister-Kurs steuert. Entsprechend harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung des Vereins am Montagabend, bei der Dirk Rebein zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt wurde.

Rund 50 Mitglieder hatten sich im Vereinslokal „Zur Schanze“ eingefunden, und nach exakt einer Stunde hatte der 95 Jahre junge Traditionsklub alle Weichen gestellt. Wesentlichste Personalie dabei: Nach achtjähriger Tätigkeit stellte Detlef Kubitz den Posten des Vorsitzenden zur Verfügung. 

Sein Resümee fiel positiv aus: In seine Amtszeit fielen die Bezirksliga-Rückkehr der 1. Mannschaft und der angestrebte Abbau letzter noch bestehender Verbindlichkeiten. „Künftig kann ich ohne Last auf meinen Schultern ins Stadion kommen“, freut sich Kubitz jetzt auf sein künftiges Dasein als reiner Fan des RSV.

Mit Dirk Rebein, bislang einer von zwei Stellvertretern Kubitz’, rückte ein Ur-RSVer an die Spitze seines Stammvereins. Komplett neu im Vorstandsteam sind Andreas Schulte (2. stellvertretender Vorsitzender) und Askin Yalcin, der das bislang von Frank Semrau bekleidete Amt des Geschäftsführers übernimmt. 

Rebein, Schulte und Yalcin wurden genauso einstimmig gewählt wie auch Frank Lüttel und Mehmet Aydin, die nach wie vor dem Finanz- beziehungsweise dem Spielausschuss vorstehen. Nahezu unverändert bleibt der Ältestenrat: Für den nach Süddeutschland verzogenen Alexander Mihram rückt Achim Steiner in das Gremium, dessen Zusammensetzung vom Plenum ebenfalls einstimmig bestätigt wurde.

RSV-„Schatzmeister“ Frank Lüttel hatte zuvor einen detaillierten Einblick in die Finanzen des Vereins gegeben, der das Jahr 2015 mit einem positiven Ergebnis abschloss. Den zwangsläufig umfangreichsten Bericht lieferte Jugendleiter Winfried Hösel, denn mit derzeit zehn am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften stellt der Nachwuchs die größte Abteilung des Vereins. Diese erfüllt nicht zuletzt eine integrative Funktion: „Bei uns sind Spielern aus annähernd 25 Nationen aktiv, darunter auch viele Kinder aus Asylbewerber-Familien“, strich Hösel die gesellschaftliche Komponente heraus. 

Diese betonte zu einem späteren Zeitpunkt auch Ältestenratsvorsitzender Peter Bundle: „Mit Spielern so vieler verschiedener Nationalitäten ist der RSV in gewisser Weise ein – wenn auch nicht ganz proportionales – Spiegelbild unserer Gesellschaft.“ Und der damit verbundenen Herausforderung stelle sich der Verein gerne.

Positiv fiel auch der Bericht des Spielausschussvorsitzenden Mehmet Aydin zu den drei Seniorenmannschaften aus. „Was allein den Trainingsbetrieb der 1. Mannschaft angeht, so ist das im Vergleich zum vergangenen Jahr eine ganz andere Welt“, blickte er auf den Aufschwung, den das sportliche Aushängeschild genommen hat, seitdem sich der Dortmunder Bundesliga-Profi Nuri Sahin für seinen Heimatklub engagiert. 

Gut im Rennen ist die 2. Mannschaft in der Kreisliga B, auch wenn es zum insgeheim erhofften großen Wurf, sprich: dem Aufstieg in die A-Liga, nicht reichen wird. „In geordneten Bahnen“ bewege sich derweil die vor der laufenden Saison neu gegründete 3. Mannschaft, die im Herbst noch für Negativschlagzeilen in Form eines Spielabbruchs gesorgt hatte.

Drei einstimmig verabschiedete Satzungsänderungen redaktioneller Art und die Ehrung von Klaus-Dieter Sinn für 50 Jahre Mitgliedschaft im RSV rundeten den Abend ab.

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