„Supercars“ auf Kurzbesuch in Meinerzhagen

Mit einem Steckbrief stellen sich die Germanys-Supercars-Rallye-Teilnehmer vor. Der Renn-Mercedes hat die Straßenzulassung.

Meinerzhagen -  Es wird ein heißer Samstag, das steht heute schon fest: Wenn am 9. Juli „Germanys Supercars Rallye“ auf ihrem Weg von Bad Salzuflen zum Nürburgring Meinerzhagen und Lüdenscheid streift, dürfte sich die Traumauto-Dichte schlagartig erhöhen.

Mit „mindestens 500 Supersportwagen“ rechnen die Veranstalter. Und auf dem Flugplatz Meinerzhagen sind ab etwa 13.30 Uhr nicht nur diese Traumautos zu sehen. Ab 10 Uhr wird am Veranstaltungstag dort auch ein separates und offenes Viertelmeile-Rennen veranstaltet.

Bei der Supercars-Rallye mit dabei: der Lüdenscheider Maik Klapperich (38), selbst begeisterter Freund flotter Fahrzeuge und Besitzer eines 630 PS starken Mercedes-Benz C 63 AMG. Er wird zwischendurch auch an seiner Lüdenscheider Tankstelle an der Talstraße zu finden sein. Denn eben dort legt die Rallye einen Zwischenstopp ein, bevor der Weg über Brügge und Halver weiter Richtung Flugplatz Meinerzhagen führt.

In der Volmestadt wartet ein Höhepunkt auf die Besucher: die „Drag-Challenge“, ein Viertelmeilen-Beschleunigungsrennen. Daran teilnehmen kann jeder mit einem schnellen Auto. Eine Anmeldung ist allerdings nötig: Unter der Adresse www.airport-race.de können sich Interessenten registrieren lassen.

„Mehrere Hundert Sport- und Supersportwagen der Marken Porsche, Ferrari, Lamborghini, Koenigsegg, Bugatti, McLaren, Maserati, Aston Martin und viele mehr gehen dort an den Start“, kündigen die Veranstalter an. Das alles lässt sich live verfolgen. Der Eintritt zu der Flugplatz-Veranstaltung kostet 15 Euro für Erwachsene (im Vorverkauf werden 12 Euro fällig). „Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt, Jugendliche zahlen 10 Euro. Tickets können vorbestellt werden unter der genannten Internetadresse. Zuschauer-Einlass ist ab 10 Uhr“, heißt es.

Weiter geht es dann ab etwa 13.30 Uhr mit den Autos von „Germanys Supercars Rallye“, die um diese Uhrzeit am Flughafen eingetroffen sein dürften.

„Viele Promis sind dabei“, freut sich Maik Klapperich schon jetzt auf das Spektakel, zu dem er sich vor Monaten per E-Mail angemeldet hat. Wegen seines ausgedehnten Zwischenstopps an der Tankstelle fährt der Lüdenscheider allerdings außer Konkurrenz.

Eben weil der Staffel-Start ab neun Uhr entzerrt sei, fügten sich die Rallye-Teilnehmer auch in den normalen Verkehr reibungslos ein. Der dürfte gleichwohl zwischen der Abfahrt Lüdenscheid-Nord und Brügge zeitweise etwas dichter werden.

Grünes Licht von der Kreispolizeibehörde haben die Veranstalter übrigens. Möglicherweise haben auch ein paar Erfahrungen aus den Vorjahren überzeugt. Denn die Veranstalter Stefan und Heike Ladage mit ihrem Sohn Marvin (16) schicken mit den Autos eine Botschaft auf den Weg: „Rücksichtslos rasen im Straßenverkehr – nein danke!“ Man wolle, so steht dazu auf der Internetseite der Rallye, ein Zeichen setzen, „dass man mit PS-starken Fahrzeugen verantwortungsbewusst und professionell umgehen sollte und speziell jugendlichen Fahranfängern zeigen, dass es keinesfalls cool ist, mit überhöhter Geschwindigkeit über öffentliche Straßen zu jagen.“

Im vergangenen Jahr sei beispielsweise nur ein Rallye-Teilnehmer geblitzt worden. Zudem habe man der Verkehrswacht Bielefeld einen Spendenscheck übergeben können. Geld, mit dem Maßnahmen zur Unfallprävention unterstützt werden konnten. Ziel: Das Unfallrisiko bei jungen Fahranfängern zu verringern.

Das eigentliche Rallye-Gefühl – „mit ganz viel Spaß und jeder Menge Cannonball-Feeling mit den schönsten Fahrzeugen des Planeten“ wie der Veranstalter schwärmt – soll deshalb auch diesmal erst abseits der öffentlichen Straßen aufkommen: auf speziellen Rennstrecken oder Flughäfen.

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