Tourismusverband tagt in Attendorn

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Imke Grotelüschen (rechts) gab umfangreiche Informationen an die Mitglieder der Versammlung weiter. Diese hatte sie mit ihrer Assistentin Anne Reucker (links) ausgearbeitet.

Meinerzhagen - Zu einer turnusmäßigen Sitzung kamen die Vertreter der Mitgliedsstädte des Zweckverbandes Tourismusverbandes Biggesee-Listersee Dienstag im Attendorner Rathaus zusammen. Meinerzhagener Vertreter waren zum vorletzten Mal eingeladen worden, nachdem die Stadt schon im Vorjahr ihren Austritt aus dem Verband angekündigt hatte (die MZ berichtete).

Gegründet hatten den Verband die Städte Attendorn, Drolshagen, Meinerzhagen und Olpe im August 2012, um gemeinsam als Anrainer vordringlich die Projekte der Regionale 2013 rund um die Seen unter touristischen Aspekten voranzubringen. Was sich in dieser Hinsicht und auch in den weiteren Aufgabenbereichen im Jahr 2015 und zum Teil ebenso im ersten Halbjahr 2016 getan hat, erfuhren die Anwesenden von der Geschäftsführerin des Verbandes Imke Grotelüschen. Zuvor war die Versammlung im Beisein des Verbandsvorstehers Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil vom stellvertretenden Vorsitzenden der Verbandsversammlung Axel Goßmann eröffnet worden. Neben Regularien und der Entlastung des Verbandsvorstehers, dem die Rechnungsprüfung zuvor eine korrekte Arbeit bestätigen konnte, stand als Hauptpunkt der Bericht der Geschäftsführung auf der Tagesordnung. Imke Grotelüschen ging in diesem zunächst auf die Internetpräsenz des Verbandes ein. Dabei konnte sie von einem sehr deutlichen Anstieg der Besucher berichten. Demnach informierten sich im Vorjahr monatlich durchschnittlich rund 2000 Personen auf der Verbandshomepage. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres lag die Zahl der „Zugriffe“ fast doppelt so hoch und zog ab Juni auf beinahe 10 000 an. Bei den Übernachtungszahlen, die im Vergleich bisher nur für die Monate Januar bis Mai vorliegen, zeichnet sich eine etwa gleichbleibende Auslastung an. Nach Einschätzung von Imke Grotelüschen ist aber durch die optimalen Wetterverhältnisse in den vergangenen Wochen eine gute bis sehr gute Auslastung von den Hotel- und Pensionsbetreibern für diesen Zeitrahmen signalisiert worden. Ein Umstand, der auch für die Betreiber der Camping- und Rastanlagen Gültigkeit hat. Auch von zahlreichen Aktivitäten, wie beispielsweise das durch die schlechte Witterung beeinträchtigte dritten Brückenpicknick Mitte August berichtete die Geschäftsführerin. Erste Ausblicke und Überlegungen für das kommende Jahr riss sie ebenfalls kurz an. Zufrieden mit der geleisteten Arbeit, bedankten sich die Vertreter der Verbandsmitglieder mit anerkennendem Applaus bei der Geschäftsführung.

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