Tier löst Unfall auf der A 45 aus

Ein Fahrzeuginsasse wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Sieben weitere Personen kamen mit leichten Verletzungen davon.

Sauerlandlinie - 500 Meter vor dem Rastplatz Drögenpütt ereignete sich am Donnerstag gegen 10.05 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem insgesamt acht Personen – eine davon schwer – verletzt wurden. Vier Autos waren beteiligt.

Grund war ein kleines Tier, das sich auf die A 45 verirrt hatte. Zum Unfallzeitpunkt war laut Polizei ein 46-jähriger Mann aus Wipperfürth auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Seinen ersten Angaben zufolge lief plötzlich ein kleines Tier über die Fahrbahn, so dass er sein Auto abbremste. 

Ein nachfolgender 69-jähriger Wiesbadener fuhr daraufhin mit seinem Wagen auf den „Vordermann“ auf. Hinter dem Wiesbadener konnte ein Fahrzeug nach Angaben der Beamten noch auf den rechten Fahrstreifen wechseln, um eine weitere Kollision zu vermeiden. Das gelang einem 39 Jahre alten Siegener jedoch nicht – er kollidierte mit dem Auto des Wiesbadeners. 

Polizei schätzt Sachschaden auf etwa 25.000 Euro

Und auch ein 25-jähriger Autofahrer aus Celle wurde noch in den Unfall verwickelt. Der Mann konnte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr mit seinem Pkw in den Wagen des Siegeners. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 25.000 Euro. Im Einsatz war auch der Löschzug 1 aus Meinerzhagen. Insgesamt rückte die heimische Feuerwehr mit Rüstwagen, Einsatzleitwagen, Löschgruppen- und Tanklöschfahrzeug aus. 

Aus den Autos befreit werden musste keines der Unfallopfer, alle konnten ihre Fahrzeuge aus eigener Kraft verlassen. Vor Ort wurden insgesamt acht Rettungswagen zusammengezogen. Sie kamen aus Meinerzhagen, Lüdenscheid, Olpe, Herscheid, Plettenberg, Werdohl und aus dem Oberbergischen Kreis. Drei Notärzte kümmerten sich außerdem um die Verletzten, die alle ins Krankenhaus nach Lüdenscheid gefahren wurden. 

Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Dortmund zur Unfallaufnahme und Versorgung der Unfallopfer kurzfristig voll gesperrt werden. Ab etwa 10.30 Uhr konnte der Verkehr dann zumindest wieder einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Der Rückstau erreichte zeitweise bis zu acht Kilometer Länge.

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