23-minütiger Stromausfall

Arbeiter beschädigt 10.000-Volt-Kabel mit Metallspieß

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Ein Arbeiter hatte bei Absteckarbeiten an der Stadthalle ein 10.000-Volt-Kabel mit einem Metallspieß beschädigt.

[Update, 12.50 Uhr] Meinerzhagen - In Teilen der Meinerzhagener Innenstadt ging am Montag um 11.13 Uhr der Strom aus. Ein Arbeiter hatte bei Absteckarbeiten an der Stadthalle ein 10.000-Volt-Kabel mit einem Metallspieß beschädigt. Der Arbeiter blieb unverletzt. 

Die Beschädigung des sogenannten Mittelspannungskabels führte dazu, dass in der Folge sieben Trafostationen im Innenstadtbereich ausgefallen sind. Einzelhändler, Büros, Praxen und Privathaushalte waren in Teilen der Innenstadt von der Stromversorgung abgeschnitten. Betroffen waren Kunden, die über die Trafostationen Kirchplatz, Derschlager Straße, Florianweg, Prumbomweg, Kaufhaus Gassmann und Volksbank versorgt werden.

Allerdings nicht lange. In der zentralen Leitwarte des Energieversorgers Enervie wurde der Defekt direkt erkannt. Das beschädigte Kabel wurde aus dem Stromsystem herausgenommen. Dann schalteten Enervie-Mitarbeiter vor Ort die sieben Trafostationen von Hand ans Netz. Um 11.35 Uhr, also nach 23 Minuten, floss der Strom wieder. 

Das defekte 10.000-Volt-Kabel werde spätestens morgen repariert. Dazu werde die beschädigte Stelle herausgeschnitten und durch ein neues Stück ersetzt. Anschließend werde das Kabel wieder in das System eingeschaltet. "Das geschieht im laufenden Betrieb. Davon bekommen die Kunden normalerweise nichts von mit", sagt Köster.

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