Kreisverkehr: Arbeiten haben begonnen

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Die Birkeshöhbrücke ist seit Montag „dicht“.

Meinerzhagen - Seit Montag ist die Birkeshöhbrücke für Fußgänger und Autofahrer tabu. Denn hier entsteht im Zuge des Projektes „Neugestaltung des Stadthallen-Umfeldes“ ein neuer Kreisverkehr.

Und bereits in den ersten Stunden nach der Sperrung zeigte sich: Für viele Verkehrsteilnehmer ist die neue Streckenführung gewöhnungsbedürftig.

Das Großprojekt Stadthallenumfeld verläuft laut Stadtverwaltung indes plangemäß: „Mit diesem positiven Zwischenfazit startet das Projektteam der Stadt Meinerzhagen in die zweite Phase des ersten Bauabschnitts. In deren Verlauf wird eine neue Verkehrsführung mit Kreisverkehr am Knotenpunkt Lindenstraße/Brücke Birkeshöhstraße/Hauptstraße errichtet“, wird mitgeteilt. Der Zeitplan sieht vor, dass die Arbeiten bis Mitte September, also innerhalb von 50 Tagen, abgeschlossen sein sollen.

Seit Montag gibt es wegen der Sperrung keine direkte Verbindung mehr zwischen Linden- und Hauptstraße sowie Birkeshöh- und Hauptstraße; die Anbindung der Straßen An der Stadthalle und Hauptstraße bleibt hingegen erhalten. „Auch der Prumbomweg wird weiter befahrbar sein, wobei das Abbiegen von dort in Richtung Lindenstraße nicht mehr möglich sein wird. Die Geschäfte an der Lindenstraße bleiben jedoch trotz Bauarbeiten über die Oststraße befahrbar“, informiert die Stadt. Die Parkplätze an der Teichstraße bleiben weiterhin erreichbar – und zwar aus Richtung Oststraße und weiter über die Lindenstraße und über den kleinen Abzweig von der Hauptstraße. Weil der neue Kreisverkehr Platz braucht, begannen am Montag auch Baumfällarbeiten an der Lindenstraße. Eine Fachfirma erledigte das.

Dass die Bauarbeiten an der Stadthalle an Markttagen noch einmal für Belästigungen durch Staub sorgen, schließt der städtische Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck inzwischen aus: Der große Brecher, vor Wochen Ursache der Unannehmlichkeiten, werde zwar im August noch einmal eingesetzt. „Dann haben wir aber mehr Platz und freitags werden wir dann generell nicht mehr mit ihm arbeiten“, teilte er mit.

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