Organigramm

Neue Struktur: Stadtverwaltung soll effektiver und schneller arbeiten

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Das Organigramm der Stadtverwaltung gilt seit dem 1. Juni.

Meinerzhagen - Mehr Dienstleistung am Bürger, eine schnellere und effektivere Verwaltung: Das sind unter anderem die Ziele, die Bürgermeister Jan Nesselrath nach eigenem Bekunden seit etwa einem Jahr mit der Neustrukturierung der Stadtverwaltung verfolgt. Dieser Prozess sei nun abgeschlossen.

„Angesichts sich verändernder Aufgaben zeichnete sich in den vergangenen Jahren zunehmend die Notwendigkeit ab, die interne Aufbauorganisation an aktuelle Erfordernisse auszurichten“, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung. Im Fokus habe zwar eine Verschlankung der Organisation gestanden, nicht aber ein Abbau von Arbeitsplätzen: „Die Aufgabengebiete der Stadt haben sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Dabei ist eine Fülle an zu bearbeitenden Themen hinzugekommen, moderne Arbeitsmittel und Arbeitsweisen erleichtern heute dagegen bestimmte Abläufe. Kriterien wie diese haben wir aufgegriffen und umgesetzt“, sagte Bürgermeister Jan Nesselrath. „Dabei ging es uns vor allem darum, Aufgaben sinnvoll zu bündeln und unserem Selbstverständnis als Dienstleister im Sinne der Bürgerinnen und Bürger auch in unserer Aufstellung und Arbeitsweise Rechnung zu tragen.“

"Flachere Hierarchieebenen"

Hierachieebenen sollen deutlich flacher sein als zuvor – und schnellere Entscheidungen ermöglichen. Konkret bedeutet das auch eine Änderung in der Stabstelle 15 (Wirtschaftsförderung): Diese ist ab sofort direkt dem Bürgermeister zugeordnet und verfügt nicht mehr über eine interne Leitung. Petra Gothe, bislang für die Wirtschaftsförderung zuständig, hat stattdessen die Leitung des Fachdienstes Zentraler Service übernommen. Darin enthalten ist auch der Unterpunkt „Liegenschaften“, der bislang der Stabstelle 15 zugeordnet war. Gemeinsam mit Wolfang Nagl (Fachdienst Verwaltungscontrolling und -prüfung) sowie Jens Groll (Finanzmanagement) gehört Gothe damit dem Fachbereich Zentrale Dienste unter der Leitung von Helmut Klose an, der zugleich bekanntlich Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters ist, seitdem die Stelle des Ersten Beigeordneten abgeschafft wurde.

Helga Gräwe neue Fachdienstleiterin

Im Fachbereich 2, geleitet von Heinz-Gerd Maikranz, soll das gesamte Leistungsspektrum zum Bürgerservice abgebildet werden. Dieses schließt die Fachdienste „Ordnung“, geleitet von Ute Otto, „Bildung, Sport und Kultur“ unter der Leitung von Helga Gräwe sowie „Soziales“, geleitet von Silvia Markus, ein. Der Fachbereich 3 schließlich umfasst den gesamten Bereich Technischer Service. Er wird weiterhin geleitet von Friedrich Rothaar, der auch für den Fachdienst Stadtplanung verantwortlich zeichnet, sowie Jürgen Tischbiereck, der für die Themen Bauen und Wohnen zuständig ist. Darüber hinaus sind dort die Fachdienste Gebäudemanagement unter der Leitung von Frank Markus sowie der Baubetriebshof unter der Leitung von Jörg Muckenhaupt angesiedelt.

Interne Besetzung als "Qualitätsmerkmal"

Das neue Organigramm, so das Ziel, soll nun den Forderungen von Bürgern und Unternehmen nach eindeutigen Ansprechpartnern entsprechen. „In unserer internen Neuausrichtung haben wir zudem durchweg auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen können, die bereits seit Jahren Aufgaben in der Stadtverwaltung wahrnehmen. Über dieses Qualitätsmerkmal freuen wir uns ebenso wie über das Ergebnis unserer Umstrukturierung“, erklärt Bürgermeister Jan Nesselrath.

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