Die Volme hat jetzt einen doppelten Bypass

Die Volme floss am oberen Ende des Stadthallen-Umfeldes bisher unterirdisch in das rechts abgebildete Kastenprofil aus Beton. Links davon sind die beiden neuen „Bypässe“ zu sehen. -  Foto: Beil

Meinerzhagen - Die Volme wird an der Stadthalle auf einer Länge von etwa 170 Metern freigelegt.

Wo der Fluss früher unterirdisch durch ein Kastenprofil aus Beton floss, soll er im Herbst für jeden „erlebbar“ ganz natürlich und oberirdisch seinen Lauf nehmen. Dazu sind im Rahmen der Umgestaltung des Stadthallen-Umfeldes umfangreiche Bauarbeiten nötig – und dabei ist ausgerechnet die Volme im Weg.

Um den Wasserlauf aus dem unmittelbaren Baustellenbereich heraus zu bekommen, wurde jetzt eine Umgehung angelegt. Die besteht aus zwei nebeneinander verlegten Rohr-Strängen, die unterirdisch und in einem Bogen vom oberen Ende der Baustelle an der Lindenstraße bis zum Parkdeck des Hit-Marktes quer unter der Baustelle hindurchführen. Ab dort wird es – auch nach Beendigung der Umgestaltung des Stadthallen-Umfeldes – für die Volme wieder unterirdisch weitergehen.

Der Querschnitt der beiden Rohr-Stränge beträgt 1,40 Meter. Diese Bypässe sollten in der Lage sein, auch die bei Starkregen zu erwartenden Wassermassen aufzunehmen und abfließen zu lassen, glauben Valko Gerber und Markus Schade vom Fachbereich Technischer Service der Stadtverwaltung. Sie machten sich am Montag vor Ort ein Bild vom Fortgang der Arbeiten. „Wir liegen absolut im Zeitplan“, erläuterten sie.

Begrünte Böschung, Volme, Winkelstützen, die neue Planstraße an der Stadthalle entlang, eine weitere – kleine – Böschung und die B 54: So wird sich der Bereich im Herbst aus Richtung Stadthalle betrachtet darstellen. Bis dahin werden auch die Bypässe wieder verschwunden sein. Und weil es sich bei diesen Rohren nur um ein Provisorium handelt, wurde auch auf die Kosten geachtet: „Die 140-er Kanäle haben das beste Preis-Leistungsverhältnis“, wissen Gerber und Schade.

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