Birkeshöh-Anschluss ist in Sichtweite

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Blick von der Birkeshöhbrücke in Richtung Kreisverkehr: Die Stadtverwaltung hofft, dass diese Anschlussstelle bereits in zwei Wochen für den Verkehr freigegeben werden kann.

Meinerzhagen - Zum 12. September, so die Hoffnung der Stadtverwaltung, soll eine wichtige Bauphase an der Stadthalle beendet sein: Dann könnten die Asphaltierungsarbeiten am Kreisverkehr selbst und der Anschluss der Birkeshöhbrücke erfolgen – und für eine Entlastung in der Innenstadt sorgen.

Jürgen Tischbiereck, zuständiger Leiter des Fachbereichs Technischer Service im Rathaus, erklärte auf Anfrage der MZ, dass die Verwaltung mit dem Verlauf der Arbeiten nahe der Stadthalle äußerst zufrieden sei. „Wir befinden uns im Bauzeitenplan. Anfangs hatten wir den ersten Monat nach den Sommerferien für die Fertigstellung des Kreisverkehrs angekündigt – und das sollte auch klappen“, sagte Tischbiereck am Dienstag.

Seit seiner Sperrung ist die Bedeutung des Knotenpunkts Lindenstraße/Birkeshöhbrücke/Hauptstraße/An der Stadthalle überdeutlich geworden: Autofahrer und Passanten bemerken einen spürbaren Anstieg des Verkehrs auf der Hauptstraße – mit allen sich daraus ergebenden Folgen. „Wir rechnen allein durch den Birkeshöh-Anschluss mit einer Entlastung der Hauptstraße, die sich durch die Anbindung der Lindenstraße dann natürlich noch einmal verstärkt“, hofft der Fachbereichsleiter. Der Anschluss der Lindenstraße sei für Anfang Oktober anvisiert.

Fehlt natürlich noch die Verbindung zur wohl wichtigsten Straße: der neuen Verbindung hinter der Stadthalle, die in der Folge auch die Sperrung der bisherigen vierspurigen Straße „An der Stadthalle“ ermöglichen soll. An deren Stelle ist, wie mehrfach berichtet, der Bau eines großen „Volmemarktplatzes“ geplant. Dazu ist auch der Einbau zweier sogenannter Hamco-Profile notwendig, die die Volme an zwei Stellen überspannen: Sie ermöglichen zum einen die Fahrt von der neuen Straße hinter der Stadthalle auf den Parkplatz und zum anderen die Anbindung zum Kreisverkehr.

Unweit des Kreisverkehrs bildet die Modellierung des neuen Volmebachlaufs eine weitere Baustelle, an der derzeit gearbeitet wird. Mittlerweile ist das neue Flussbett der Volme bereits gut zu erkennen. Abstimmungsbedarf besteht laut Jürgen Tischbiereck allerdings noch hinsichtlich der Wasserlaufsteine.

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