Nicklas Alschner wird neuer Schützenprinz in Hunswinkel

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Glücklich wird das neue Prinzenpaar auf den Schultern seiner Schützenfreunde in die Festhalle getragen.

Hunswinkel - Mit dem Antreten auf dem Festplatz bei angenehm warmen Temperaturen begann der Schützenfestsonntag bei den Listertaler Schützen. Oberst Holger Körby zählte 86 Schützen, die dann gemeinsam mit den beiden Schützenkapellen die wenigen Meter bis zum Abholen der Fahne zurücklegten.

Dann ging es ebenfalls wieder ein kurzes Stück weiter und der Festumzug wurde an der Residenz des Königspaars Martin und Margot Ackerschott mit kühlen Getränken empfangen. Anschließend nahmen die Majestäten in der festlich geschmückten Kutsche Platz und der Festmarsch setzte sich durchs Dorf in Richtung Ehrenmal in Bewegung. Dort wurden das Ablegen des Kranzes und die Rede vom Vorsitzenden Maik Homuth musikalisch eingerahmt von den Musikfreunden Schreibershof und dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Attendorn-Listerscheid.

In seiner Rede ging Homuth auf das tragische Ereignis in München, auf Terror und Gewalt, sowie das Zunehmen von rechtsradikalen Anhängern in der Bevölkerung ein. „Das alles sollte eigentlich nie wieder passieren.“ Umso wichtiger sei es, für Freiheit und Frieden einzustehen. Nachdem die Nationalhymne verklungen war, ging es zurück zum Festplatz.

Dort wartete ein reich gedecktes Büfett mit Kuchen und Torten von den Frauen des Fördervereins des RSV Listertal auf die Gäste, die beim Kaffeetrinken die Zeit bis zum Anlegen auf den Prinzenvogel in geselliger Runde verbrachten.

Spannender Wettkampf um Prinzenwürde

Die Riege der Teilnehmer unter den Jungschützen war lang. 23 junge Männer lieferten sich einen spannenden Wettkampf, den nach einer Stunde und zwei Minuten Nicklas Alschner für sich entscheiden konnte. Zuvor fiel bereits zwei Minuten nach Beginn des Schießens die Krone. Kevin Gelhausen war der Glückliche. Das Zepter fiel weitere zwei Minuten später mit dem 15. Schuss von Yannick Kristen. 

Schützenverein "Zur Listertalsperre" feiert

Tom Schindler hatte ebenfalls bereits nach weiteren zwei Minuten Glück und holte den Apfel mit dem 24. Schuss von der Stange. Der rechte Flügel ging mit dem 83. Schuss an Yannick Kristen, der rechte Flügel mit dem 134. Schuss an Moritz Wunderer. In der Endrunde waren dann noch Nicklas Alschner, Dominik Otto, Lukas Alschner und Patrick Schulte am Start. Insgesamt wurden 174 Schuss Kleinkaliber und 20 Schuss Kaliber 16 verschossen. Unter großem Jubel ließ sich der neue Prinz Nicklas Alschner gemeinsam mit seiner Prinzessin Nadine Lange auf den Schultern der Freunde in die Festhalle tragen.

Festlicher Abend in der Halle

Zur Einstimmung auf den festlichen Abend unterhielten die Musikfreunde Schreibershof die Besucher in der Listerhalle mit schwungvollen Melodien. So nahmen auch die neue Majestäten König Martin Ackerschott und seine Königin Margit den Taktstock einmal selbst in die Hand. Oberst Holger Körby freute sich auf die viele Gäste und stellte die Ehrung des Preisvogelschießens und der Vereinsmeister an den Beginn des unterhaltsamen Abends. Anschaulich ließ er die spannenden Wettkämpfe noch einmal Revue passieren und zeichnete die erfolgreichen Schützen aus.

Bei dem scheidenden Prinzenpaar Jannik Homuth und Anna Lara Bräucker bedankte sich Oberst Holger Körby für seine Regentschaft. „Ihr habt Eure Sache gut gemacht“, lobte der Oberst die jungen Leute. Bevor das scheidende Prinzenpaar die Insignien an seine Nachfolger übergab, schritt es noch einmal die Front der Schützen ab. Danach war das Abschreiten der Schützenfront traditionsgemäß auch die erste Amtshandlung des neuen Prinzenpaars Nicklas Alschner und Nadine Lange.

Unter den Klängen des Songs von Neil Diamond „Sweet Carolin“ der Musikfreunde Schreibershof eröffnete das junge Paar dann den Tanz. Bevor das Fest dann so richtig in Fahrt kam, wurde der offizielle Teil ebenso traditionsgemäß mit dem Auszug der Fahnenabordnung beendet.

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