Schützen zurück zu den Wurzeln

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Der Fahnenauszug aus der Königsresidenz, dem Bürgerbüro, wurde am Dienstagabend an der Bahnhofstraße geübt.

Meinerzhagen - „Zurück zu den Wurzeln“ heißt es für die Schützen, wenn sie in diesem Jahr beim Schützenfest am ersten Augustwochenende wieder – wie in den Jahren vor dem Bau der Stadthalle – auf der Bahnhofstraße antreten werden. Damit am „neuen alten“ Standort auch alles formvollendet vonstatten gehen kann, war der Vorstand am Dienstagabend zum Exerzieren eingeladen.

Der Fahnenauszug aus dem Bürgerbüro, wo das amtierende Königspaar während des Festes residieren wird, wurde ebenso geprobt wie das Abschreiten der Schützenfront, die in den vergangenen Jahren erheblich zugelegt hat. „Früher nahm sie nur etwa die halbe Länge der Straße ein, heute wird sie sich nahezu über die gesamte Distanz erstrecken“, freute sich Oberst Achim Freyer über die große Beteiligung.

Neben der Bahnhofstraße wird während des Festes auch die Volmestraße von der B 54 bis zur Einmündung Kapellenweg gesperrt sein, so dass die Schützen trotz der Bauarbeiten im Stadthallenumfeld in Ruhe feiern und die Zuschauer einen guten Blick auf das Geschehen haben können.

Während ortsfremde Autofahrer im Vorbeifahren manchen verwunderten und fragenden Blick auf die Zivilisten warfen, die am Dienstagabend mit Säbeln, Holzgewehr und kleinen Flaggen in den Nationalfarben angetreten waren, quittierten einige Ortsansässige die Vorbereitungen mit einem freundlichen Gruß aus ihrem Fahrzeug.

In der Woche vor dem Fest wird noch einmal exerziert. Dann wird neben dem Antreten an der Bahnhofstraße auch das Fahnenabholen an der Kirche geübt.

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