2,3 Millionen Euro werden in Rastplatz investiert

Erstmals wird auf dem Rastplatz Düwelsiepen auch ein Toilettenhäuschen stehen. Ob das allerdings schon in diesem Jahr „in Betrieb“ genommen werden kann, ist momentan noch unsicher. -  Foto: Beil

Meinerzhagen - Neben dem Großprojekt „Stadthallenumfeld“ und zahlreichen Straßen- und Kanalsanierungen gibt es auf Meinerzhagener Stadtgebiet eine Baustelle, die quasi im Verborgenen „abgewickelt“ wird.

2,3 Millionen Euro werden vom Landesbetrieb Straßen.NRW derzeit investiert, um den Rastplatz Düwelsiepen an der A 45 auszubauen.

Etwa 1,5 Kilometer vor der Abfahrt Meinerzhagen in Fahrtrichtung Frankfurt sind Arbeiter der Firma Straßen- und Tiefbau aus Kirchhundem bereits seit Anfang des Jahres damit beschäftigt, den einst ebenso schmuck- wie „toilettenlosen“ Rastplatz auszubauen. Inzwischen können sie fast Vollzug melden. „Wenn alles gut läuft und das Wetter mitspielt, werden wir den neuen Rastplatz bereits im November einweihen“, ist Carsten Spreemann von Straßen.NRW zuversichtlich. Der Kiersper ist zuständig für die Bauüberwachung und zufrieden mit dem Projekt, das für ihn und die Arbeiter einige Herausforderungen bedeutete. Zum Beispiel diese: Weil die neue Rastplatz-Fläche etwa dreimal so groß ist wie die der ursprünglichen Anlage, musste in Richtung Waldrand zum Rothenstein eine sehr steile Böschung angeschüttet werden. Dadurch wurde es möglich, auf jetzt etwa 10 000 Quadratmetern Platz für 31 Lastwagen, 21 Autos und zwei behindertengerechte Stellflächen zu schaffen. „Für die Anschüttung waren 18 000 Kubikmeter Aushub notwendig – das entspricht zirka 720 Lastwagenladungen“, erläutert Spreemann.“

Auf dem Rastplatz wird künftig auch ein Toilettenhäuschen stehen. Es ist auch wichtig für die Lastwagenfahrer, von denen immer mehr auf der A 45 unterwegs sind. Und damit sie während einer ihrer vorgeschriebenen Pausen am Düwelsiepen auch ruhig schlafen können, sind Arbeiter zurzeit dabei, auf 185 Metern Länge an der Grenze zu den Fahrbahnen eine vier Meter hohe Lärmschutzwand aufzustellen. Und auch an das Regenwasser wurde gedacht: Ein Rückhaltebecken ist am Rastplatz-Rand entstanden. Bei Starkregen wirkt es als „Puffer“. Die Niederschläge werden dort aufgefangen und kontrolliert am Waldrand abgelassen, also „versickert“. „Das Becken kann abgeschiebert werden, beispielsweise bei Ölunfällen“, erläutert Spreemann eine Sicherheitsvorkehrung. Das ist auch deshalb wichtig, weil sich unterhalb des Rastplatzes eine Wasserschutzfläche befindet. „Und die müssen wir schützen“, erklärt Spreemann.

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