Stadthallen-Pläne

UWG "ambivalent" zum Thema Stadthalle

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Innenansicht des Otto-Fuchs-Saales der Meinerzhagener Stadthalle.

Meinerzhagen - Die heimische UWG fordert in Sachen Stadthallen-Zukunft eine "schnellstmögliche Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger". Das teilte Fraktionschef Raimo Benger jetzt in einer Pressemitteilung mit.

Benger betont, dass sich ein Vorgehen wie einst beim Stadthallenumfeld nicht wiederholen dürfe, als eine umfassende Einbindung der Öffentlichkeit erst nach einem Bürgerbegehren erfolgt sei. In diesem Zusammenhang fordert Benger „Transparenz gegenüber den politisch Mitwirkenden“. 

"Aktivitäten der Stadtverwaltung müssen wesentlich früher begonnen haben"

So sei die UWG erst im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Verwaltung für die Fraktionsspitzen in der zweiten Maihälfte über die Planungsabsichten informiert worden. „Da man aber offenbar schon einen Investor in Aussicht hat, müssen die Aktivitäten der Stadtverwaltung wesentlich früher begonnen haben, ohne dass informiert wurde“, so Benger.

"Ambivalentes" Verhältnis zum Projekt

Das Projekt selbst bewerten die Unabhängigen zur Zeit „ambivalent“, zumal Informationen fehlen würden. „Sollte es so sein, dass ein solventer Investor die kompletten Bau- und Unterhaltungskosten übernimmt, so ist das grundsätzlich positiv, da in der Stadt voraussichtlich Kosten gesenkt werden könnten“, heißt es weiter. Dann müsse aber ein Saal in der Größe der Stadthalle angemietet werden können und die Stadt müsse sicherstellen, dass dieser auch Vereinen wie KuK, die eine Säule des städtischen Lebens seien, zu gleichen Konditionen wie jetzt zur Verfügung gestellt würden. „Zudem suchen Publikumsmagnete wie zum Beispiel der ,Sportpalast’ dringend neue Räume, so dass diesen stadtzentral Alternativen aufgezeigt werden könnten“, so Raimo Benger Der UWG-Fraktionschef weiter: „Aber das sind zurzeit Spekulationen und abgewogen werden muss am Ende, nachdem die Vor- und Nachteile geprüft wurden.“ 

Öffentliche Veranstaltung geplant

Die Unabhängige Wählergemeinschaft kündigt an, nach der Sommerpause eine öffentliche Veranstaltung mit Bürgerbeteiligung zum Projekt durchzuführen: „Der Bürgermeister wurde diesbezüglich schon zu einer Teilnahme an einer öffentlichen Fraktionssitzung angefragt.“

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