Parken auch auf dem Kirchplatz möglich

+
Der Kirchplatz soll bald – vorübergehend – als Parkplatz herhalten. Durch die Stadthallen-Baustelle sind Stellflächen für Autos im Innenstadtbereich momentan nämlich Mangelware.

Meinerzhagen - Wer Glück hat und bei der Parkplatzsuche in der Innenstadt einen „Treffer“ landet, kann aufatmen.

„Besonders freitags wird es eng“, ist sich natürlich auch Jürgen Tischbiereck, Leiter des Fachbereichs Technischer Service, bewusst, dass die Parkplatzsituation derzeit angespannt ist. Durch zwei Maßnahmen hoffen die Verantwortlichen nun, die Situation etwas entschärfen zu können. Während des Umbaus des Stadthallenumfeldes möchte die Evangelische Kirchengemeinde Meinerzhagen den Kirchplatz an der Jesus-Christus-Kirche als Parkplatz zur Verfügung stellen. 20 Parkplätze stehen damit bis zum voraussichtlichen Abschluss der Arbeiten Ende 2017 zur Verfügung.

Das Presbyterium habe den Beschluss gefasst, den Platz rund um die Kirche während der Bauphase zur Verfügung zu stellen. Der Poller am Eingang des Kirchplatzes soll dazu abgesenkt werden.

Der Kirchplatz soll nur montags bis freitags in der Zeit zwischen 7 und 19 Uhr genutzt werden können. Wie bei den Parkplätzen in der Innenstadt ist die Parkzeit zeitlich eingegrenzt. Autofahrer müssen auch an der Kirche Parkscheiben verwenden, um hier für zwei Stunden parken zu können.

„Einige Mieter der Evangelischen Kirchengemeinde Meinerzhagen behalten weiterhin ihr Dauerparkrecht auf dem Kirchplatz, ausgewiesen durch Parkschein“, teilt die Kirchengemeinde mit.

Jürgen Tischbiereck rechnet damit, dass der Parkplatz ab der kommenden Woche – sobald die notwendige Beschilderung angebracht ist – zur Verfügung steht.

Sechs weitere Parkplätze sollen außerdem direkt in der Innenstadt eingerichtet werden. Dafür hatten sich auch die Meinerzhagener Einzelhändler stark machen. Zusammen mit deren Sprecher Marc Heyder habe man über zusätzliche Parkmöglichkeiten an der Hauptstraße gesprochen. Drei Parkplätze sollen nun an der Hauptstraße vor Foto Heyder eingerichtet werden. Die dort aufgestellten Blumenkübel müssen dafür entfernt werden. Drei weitere Parkmöglichkeiten sollen auf der gegenüberliegenden Seite in Höhe des Fachgeschäftes Apollo und des Prumbomwegs geschaffen werden. Dafür müssen die sich dort befindlichen Poller entfernt werden.

„Wir müssen gemeinsam dadurch“, hofft Jürgen Tischbiereck weiterhin auf Verständnis, dass während der Bauphase die Situation in der Innenstadt angespannt ist. „Gemeinsam kriegen wir das hin“, so Tischbiereck. Das zeige sich nun aktuell auch an der Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde und den heimischen Einzelhändlern.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare