Keine Verletzten

Feuer legt Netto-Markt in Schutt und Asche

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Ein Großbrand hat am Montag in Meinerzhagen den Netto-Markt an der Immecker Straße zerstört.

[Update, 21.15 Uhr] Meinerzhagen - Ein Großbrand hat am Montag in Meinerzhagen den Netto-Markt an der Immecker Straße zerstört. Verletzt wurde niemand. Die Löscharbeiten dauern weiterhin an.

Im Netto-Markt an der Immecker Straße in Meinerzhagen ist am Montag gegen 15.15 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Wenig später wurde Stadtalarm ausgelöst. Als die Meinerzhagener Feuerwehr, die sich mit 70 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen im Einsatz befindet, an der Unglücksstelle eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Das Gebäude brannte innerhalb von wenigen Minuten in voller Ausdehnung. Zuvor hatten sich Angestellte und Kunden selbstständig in Sicherheit bringen können. 

Netto-Markt abgebrannt

Das Gebäude ist allerdings ganz offensichtlich nicht mehr zu retten. Das Dach ist nach kurzer Zeit eingestürzt. Die Hitzeentwicklung war zwischenzeitlich so groß, dass Ziegel im Feuer regelrecht explodiert ist. Es blieben nur noch die Außenmauern übrig. 

Gelöscht wurde der Brand vor allem über zwei Drehleitern. Neben der Drehleiter aus Meinerzhagen befand sich auch eine Drehleiter aus Lüdenscheid mit drei Wehrleuten bis etwa 21.15 Uhr an der Immecker Straße. Das Gebäude können die Wehrkräfte im Zuge der Löscharbeiten aber nicht betreten, da es zu instabil ist. Dafür seien diese Art Gebäude laut Stadtbrandinspektor Ulrich Blumenrath in Feuerwehrkreisen bekannt.

Der Brand befindet sich seit etwa 16.30 Uhr unter Kontrolle. Um weitere Brandherde im Inneren des Gebäudes bekämpfen zu können, hatte die Feuerwehr einen Bagger angefordert. Mit seiner Hilfe wurde die Stirnseite geöffnet, um dann durch das Loch in der Wand die weiteren Löscharbeiten durchführen zu können. 

Auf der benachbarten Bundesstraße 54 staute sich der Verkehr im Bereich der Tankstellen, weil Wasserschläuche vom Rothenstein zur Unglücksstelle gelegt werden mussten.

Die Rauchsäule, die anfangs über dem Gebäude stand, war kilometerweit zu sehen. Messwagen haben vor Ort die Schadstoffbelastung der Luft gemessen. Ein Atemschutzwagen aus Iserlohn mit zwei Mann Besatzung war angefordert worden. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden. Sicherheitshalber waren jedoch Anwohner und Beschäftigte der umliegenden Firmen und des Einzelhandels evakuiert worden.

Ausgebrochen war der Brand wohl auf der Rückseite des Gebäudes. Er hatte in Windsseile auf die Dachkonstruktion übergegriffen. Brandsachverständige der Kripo haben die Ermittlungen aufgenommen.

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