Ballett-Aufführung

140 Tänzerinnen reisen mit dem Sumsemann zum Mond

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Mit eindrucksvollen Darbietungen entführten die Tänzerinnen das Publikum in eine verzauberte Welt.

Meinerzhagen - Mit dem Ballettmärchen „Sumsemanns Reise zum Mond“ nach der Erzählung von Gerdt von Bassewitz entführten die Ballettklassen von Stina Emmerich am Samstag und Sonntag in der Stadthalle in eine verzauberte Welt.

140 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene waren an beiden Tagen in die begeistert gefeierte Inszenierung der Tanzpädagogin aus der Musikschule Volmetal, die die Choreographien ausgearbeitet und einstudiert hatte, eingebunden. Niedliche Tänzerinnen aus der musikalischen Früherziehung – die Jüngsten gerade einmal vier Jahre alt – und anmutige Ballerinen mit mehrjähriger Balletterfahrung versetzten ins Reich der Fantasie. In das Schloss der Nachtfee, zu Sonne, Mond und Sternen, auf eine Weihnachtswiese und ins Tal der Osterhasen führte Sumsemanns märchenhaftes Abenteuer.

Elisabeth Manns führt in Geschichte ein

Als Erzählerin führte Elisabeth Manns – Bezirksleiterin Halver der Musikschule Volmetal – in die Geschichte des Maikäfers ein, der sein sechstes Beinchen verloren hatte. Bei dieser Gelegenheit erfuhr das Publikum, dass ein unachtsamer Holzfäller Schuld an der Misere der Sumsemänner war und die Nachtfee den Übeltäter mitsamt dem sechsten Maikäferbein zum Mond verbannt hatte. Unterstützung bei seiner abenteuerlichen Reise fand der kleine Titelheld, den Josefin Kirsten anmutig verkörperte, in den unerschrockenen Mädchen Pina und Paula, die keine Minute zögerten, mit dem Maikäfer die gefährliche Reise zum Mond anzutreten.

Sumsemann: Ballettaufführung in der Stadthalle

Abwechslungsreiche Musik

Zu Musik von Strauß bis Paganini, aus den Harry Potter Filmen und der Literaturverfilmung Cloud Atlas tanzten sich die kleinen und großen Elevinnen in die Herzen. Zwischen den farbenprächtigen Szenen und Etappen der Reise zum Mond fungierten die Erzählungen als Kitt, der die Geschichte zusammenhielt und ihr einen märchenhaft nostalgischen Anstrich verlieh. Die opulente Ausstattung und die Farbenpracht der Kostüme tat ein Übriges, das Publikum nicht aus dem Staunen herauskommen zu lassen. Ob Nachtfalter, Wolken, Sternschnuppen, Frau Holle und die Schneeflocken, Wichtel, Puppen, Rentiere, Hühner oder die hoppelnden Osterhasen: Freundlich gesonnenen und garstigen Himmelsbewohnern begegneten Sumsemann und die Schwestern bei ihrer Reise durch die Nacht.

Maßgeschneiderte Choreographien von Stina Emmerich

In maßgeschneiderten Choreographien erweckten die 140 Tänzerinnen das große Abenteuer des Maikäfers zum Leben. Mit einfachen Schritten und Bewegungsfolgen bereicherten schon die Kleinsten das bezaubernde tänzerische Geschehen. Die fortgeschrittenen Schülerinnen zelebrierten Spitzentanz in vollendeter Körperhaltung. Eckige, marionettenhafte Bewegungen charakterisierten die Puppen. Wallende Kleider und fließende Bewegungen betonten das nicht greifbare Wesen der Nebelfrauen. An flatterhaften Hühnern, herumwuselnden Wichteln, einer majestätischen Sonne, einer emsigen Frau Holle und vielen anderen hatten die Besucher ihren Spaß. Pantomimisch und tänzerisch setzten die Tänzerinnen die Geschichte fantasievoll und ideenreich um. Am Ende hatte der Holzfäller das Nachsehen und Sumsemann erhielt sein sechstes Beinchen zurück.

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