Kreuz steht jetzt auf dem Friedhof

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Direkt hinter der Friedhofsmauer am Friedhofsparkplatz steht das Kreuz.

Hunswinkel - Erhebliche Kraft aufwenden mussten Friedhofsgärtner Theo Eckmann und sein Mitarbeiter Johann Berger, als sie in dieser Woche das Kirchenkreuz der ehemaligen Kirche St. Peter am See auf dem Friedhof in Hunswinkel aufstellten.

Mehr als 50 Jahre stand es auf dem Kirchendach des von der katholische Pfarrei St. Maria Immaculata 2015 verkauften und zuvor profanierten (entweihten) Gotteshauses in Hunswinkel.

Obwohl es dort seit langem keinen eigenen Pfarrer gab und auch keine Gottesdienste mehr stattfanden, hatten sich vorrangig der Hunswinkler Dieter Herzog und ebenso Valberts ehemaliger Ortsvorsteher Fred Oehm für den Erhalt als Kirche stark gemacht.

Die galt in ihren Anfangsjahren als „Urlauberkirche“ für die Gäste des Nah- und Erholungsgebiets Bigge- und Listersee. Wegen der Umstrukturierung zur Großpfarrei hatte das Bistum Essen St. Peter am See bereits vor sieben Jahren als „weitere Kirche“ ausgewiesen und keine finanziellen oder personellen Mittel zum Erhalt mehr bereitgestellt. Letztendlich war der Verkauf damit auf einen unumkehrbaren Weg gebracht.

Erworben hat die Kirche nebst dem angrenzenden Wohnhaus der in der Nachbarschaft wohnende Fred Heckert. Den Wohntrakt hat er mittlerweile vermietet, das Kirchenschiff dient derzeit als Lagerraum.

Die Weihe des Kreuzes wird noch vorgenommen.

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