Was wird aus St. Martin und St. Marien?

Was wird beispielsweise aus der Kirche St. Marien?. - Archvifotos Isleib

Meinerzhagen - Die Pfarrei St. Maria Immaculata steht seit einiger Zeit vor großen Herausforderungen. Schon im Januar dieses Jahres wurde beim traditionellen Neujahrsempfang klar, welch empfindliche Einschnitte zu verkraften sein werden. Ein so genannter Pfarrentwicklungsprozess wurde in Gang gesetzt.

Drei Arbeitsgruppen erarbeiten dabei Vorschläge, sammeln Daten und prüfen sämtliche Facetten des gemeindlichen Lebens. Eine spezielle „Schrittmachergruppe“ steuert den Gesamtprozess. Diese Gruppe ist den Arbeitskreisen vorgeschaltet.

Ende Februar dieses Jahres wurde die Funktionsweise und das Ineinandergreifen der beteiligten Gruppen bereits in der Meinerzhagener Zeitung vorgestellt. Im Fokus dabei zum Beispiel die Gebäudesituation innerhalb der Gesamtgemeinde. Und genau in dieser Hinsicht stünden demnächst Entscheidungen an, wie aus dem jüngsten Pfarrgemeindebrief hervorgeht. Darin erläutert der Theologe Heinz Deyen aus Münster noch einmal, wie die unterschiedlichen Gruppen verzahnt sind, wie der Informationsfluss läuft und wann die Themen, die in den Arbeitsgruppen erarbeitet wurden, in einen Entscheidungsprozess münden müssen.

Die Entscheidungen selbst würden dabei jene Gremien treffen, die das auch bislang schon vollzogen haben – der Pfarrgemeinderat in Bezug auf pastorale Angelegenheiten und der Kirchenvorstand in Bezug auf all jenes, das mit finanziellen Aspekten zu tun hat.

Heinz Deyen, er ist der von der Pfarrei für den Prozess beauftragte Moderator, beziehungsweise Prozessbegleiter: „Die Schrittmachergruppe bereitet eine Entscheidungs-vorlage vor. Dabei liefern die Arbeitsgruppen die Zahlen, Daten und Fakten. Die Schrittmachergruppe informiert dann in einer gemeinsamen Sitzung den Pfarrgemeinderat und den Kirchenvorstand. Diese entscheiden am gleichen Tag in getrennten Sitzungen über die Beschlussvorlage.“ Damit nicht erst am Ende des Pfarreientwicklungsprozesses alle Entscheidungen getroffen werden müssen, habe die Schrittmachergruppe entschieden, immer dann Entscheidungen herbeizuführen, wenn Themen entscheidungsreif sind. Aus diesem Grund würden sie als erste Entscheidung nach diesem Verfahren die Entscheidung über die Immobilien St. Martin und St. Marien in Meinerzhagen vorbereiten. Geplant ist diese Entscheidung für den 26. November. „Der Pfarrgemeinderat, der Kirchenvorstand und die Gemeinderäte wurden in den letzten Sitzungen über diesen Prozess informiert und haben diese Vorgehensweise begrüßt“, so Heinz Deyen abschließend.

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