Jugendmesse: Gelegenheit zum Kennenlernen

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Die erste Jugendmesse bot Ausstellern und Besuchern eine gute Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Austausch, aber auch zu einem spannenden Spiel am Kicker.

Meinerzhagen - Lag es am schönen Wetter, dass bei der ersten Jugendmesse, die am Samstag in der Stadthalle stattfand, die erhoffte Sogwirkung auf Kinder und Jugendliche ausblieb? Die Aussteller, Vereine und Institutionen mit Jugendarbeit, die ihre Angebote für junge Meinerzhagener präsentierten, hatten jedenfalls auf mehr Resonanz gehofft.

Die Organisatoren zeigten sich aber dennoch zufrieden, denn die Veranstaltung habe Teilnehmern und Besuchern erstmals die Möglichkeit geboten, sich gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen. Jan Rohr, Koordinator des vom Land geförderten Jugendprojekts „Yom“, das in Zusammenarbeit mit der Stadt eine Vernetzung von Jugendlichen in Meinerzhagen anstrebt, und Manuela Behle von der Jugendförderung des Märkischen Kreises, wünschen sich deshalb im Rahmen des bis 2017 laufenden Projektes eine zweite Jugendmesse und für die Zukunft einen regelmäßigen Turnus für diese Veranstaltung. 

An 18 Ständen konnten sich die Besucher am Samstag mit dem Angebot für Kinder und Jugendliche in der Volmestadt bekannt machen. Verschiedene Workshops, wie beispielsweise Tanzen oder Trommeln, lockerten das Geschehen auf und bereiteten den Teilnehmern sichtlich Spaß.

Aussteller aus allen Bereichen der Jugendarbeit

Zu den Ausstellern gehörten neben Vereinen, die ihre Arbeit und verschiedene Aktionen, vielfach mit der Option auf einen Gewinn, vorstellten, auch die Offenen Ganztagsgrundschulen Kohlberg und Ebbeschule, die bei leckeren Fruchtcocktails über eine Erzieherausbildung und Praktikumsmöglichkeiten informierten. Die Awo-Beratungsstelle machte die Besucher auf die Jugend-Online-Beratung „Find your way“ aufmerksam, und die Schülergenossenschaft Sharens des Evangelischen Gymnasiums informierte über das gleichnamige Netzwerk für sozial Engagierte. 

Auch bei der Jugendfeuerwehr, die mit mehreren Fahrzeugen vor der Stadthalle präsent war, gab’s nicht nur viele Informationen, sondern auch eine Fahrt mit der Drehleiter in luftige Höhen. Außerdem konnten sich die Besucher im sensiblen Umgang mit einem hydraulischen Spreizer üben.

Unter dem Motto „Denkt an Nemo und Dori – alles Wasser fließt ins Meer“ stellte das Jugendzentrum sein jüngstes Projekt für eine saubere Umwelt vor. In den Ferien wollen seine Mitstreiter auf alle Regenabläufe im Stadtgebiet einen Fisch malen, um mit diesem Hingucker daran zu erinnern, dass auch aller Müll auf den Straßen, Wegen und Wiesen letztlich den Weg ins Meer findet.

Am Stand der Stadtsportjugend und des TuS konnten die Jugendlichen schriftlich kundtun, was ihrer Meinung nach in Meinerzhagen verändert werden sollte. Zu den Forderungen, die mit Unterschrift und Foto versehen dem Bürgermeister übergeben werden sollen, gehören mehr Einflussnahme für Jugendliche, etwa durch ein Jugendparlament, bessere Ausbildungsmöglichkeiten und eine verbesserte Infrastruktur vor allem an den Schulen, ein öffentlicher Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Senioren vor der Stadthalle und eine Sanierung des Ascheplatzes neben dem Freibad.

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