Roosters zu Besuch in Valbert

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Fanclub-Vorsitzender Lutz Scharpe (rechts), freute sich über die Iserlohner Gäste: (von links) Fanbeauftragter Matthias Schlüter, die Spieler Dieter Orendorz und Christopher Fischer sowie Co-Trainer Jamie Bartman.

Valbert - Während die einen schon mal mit Schläger und Puck Torschüsse übten, standen die anderen in gemütlicher Runde auf dem Parkplatz vor dem Getränkemarkt an der Ihnestraße. Dorthin hatten die IEC-Fans Ihnetal ihre Mitglieder und Interessenten, aber auch den Fanbeauftragten, den Co-Trainer und zwei Spieler der Iserlohner Roosters, zum traditionellen Fanstammtisch eingeladen.

Bei strahlend blauem Himmel und lauen Temperaturen war die Resonanz am Dienstag beeindruckend. Der Platz war mit mehr als 100 Menschen gut gefüllt und die wiederum waren zum Teil nicht einmal Anhänger der Iserlohner Eishockeycracks. Gemeinsam und quasi zum Warmwerden unterhielt man sich zunächst bei kühlen Getränken und Bratwürsten.

Um 19 Uhr waren die Gäste aus Iserlohn bereits eingetroffen und dann wurde es offiziell. Der Fanclub-Vorsitzende Lutz Scharpe stellte nach kurzer Begrüßung die Mitglieder der anschließenden Talkrunde vor: Neben dem Fanbeauftragten Matthias Schlüter, in der Eissporthalle besser unter seinem Rufnamen „Alf“ bekannt, waren auch Co-Trainer Jamie Bartman sowie die Spieler Dieter Orendorz und Christopher Fischer ins Ebbedorf gekommen und mussten sich anschließend den vielen Fragen der Eishockeyfans stellen: „Wie war die vergangene Saison aus eurer Sicht? Wie wird die kommende? Was macht der Kader und was gibt es sonst an Neuigkeiten?“, waren die Fragen, die den neugierigen Anhängern am stärksten unter den Nägeln brannten.

Zwar etwas „Abseits“ hiervon, aber durchaus in Spielerkreisen war auch das Zusammenspiel der verschiedenen Nationen innerhalb einer Mannschaft ein Thema. „Wir verstehen uns in der Kabine und auf dem Eis, aber auch außerhalb des Spielbetriebes gut. Es ist auch wichtig, dass man die Sprache des Gastlandes und seine Kultur versucht kennenzulernen.“ Mit diesen recht nachdenklichen Worten brachte Christopher Fischer es aus seiner Sicht auf den Punkt und stieß damit auf die Zustimmung des Publikums.

Erfüllt wird diese sprachliche Grundvoraussetzung von Co-Trainer Jamie Bartman. Der gebürtige Kanadier war von 1986 bis 2000 selbst aktiver Spieler in Deutschland und begann danach seine Trainerlaufbahn. Bei dem Stammtisch antwortete er sehr humorvoll und mit einem kanadisch-bayrischem Akzent auf die ihm gestellten Fragen. Nach der offiziellen Fragerunde ging es dann in kleineren Einheiten an den Stehtischen weiter. Und obwohl das Flutlicht der Eissporthalle fehlte, gingen die letzten Besucher erst weit nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause. - jjh

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